Kirschen für Kyoto

WITTLICH. Oberstufenschüler des Peter-Wust-Gymnasiums pflanzten fünf Obstbäume auf ihrem Schulgelände.

Pflanzen sind die Lunge unserer Welt. Sie geben den Sauerstoff ab, den die Tiere und wir Menschen zum Atmen benötigen. Mit der Industrialisierung begann man, die Atmosphäre mit Kohlendioxid zu überfluten, der dadurch herbeigeführte Klimawandel ist heutzutage in aller Munde. Auch die Klassenzimmer hat das Thema erreicht. Der Erdkundekurs des Wittlicher Lehrers Patrick André Bourassin beschäftigte sich im April mit der Schädigung der Umwelt mit Kohlendioxidabgasen. Als das Kyoto-Protokoll (siehe Extra) zur Sprache kam, schlugen die Schüler vor, gegen die Luftver-schmutzung Bäume zu pflanzen. "Jeder Baum reduziert den CO2-Gehalt der Luft", erklärt Sandra Gierden. Mit ihrer Mitschülerin Larissa Fuhrmann organisierte sie die Pflanzen: "Wir sind einfach mal in die Gärtnerei gefahren und nach kurzer Überzeugungsarbeit spendete uns die Geschäftsleitung fünf Bäume", erzählt Larissa. Im Wert von 60 Euro konnten sie sich die beiden Pflanzen aus dem Sortiment aussuchen. Jeweils zwei Kirsch- und Birnbäume sowie ein Nektarinenbaum standen bereit. Nachdem die Standorte am PWG-Berg für die Bäume ausgewählt waren, unterstütze Biologielehrer Stefan Esseln die Schüler bei den Spatenstichen. Patrick André Bourassin ist stolz auf seine Schüler: "Es ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber wir tun was für die Umwelt und für Kyoto".

Mehr von Volksfreund