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Kläppern, aber anders: Junge und alte Menschen sollen an den Kartagen Lärm machen

Brauchtum : Kläpper-Tradition wird beibehalten

(red) Aufgrund der Corona-Situation kann das traditionelle Klappern, Kleppern, Rappeln oder Raspeln, das üblicherweise während der Kartage das Glockengeläut ersetzt, wie schon im vergangenen Jahr  nicht in seiner gewohnten Form realisiert werden.

Die Pfarreiengemeinschaft Wittlich lädt dazu ein, zu den gewohnten Klapperzeiten morgens, mittags und abends an Karfreitag und Karsamstag vom eigenen Fenster, Balkon oder Garten aus zu klappern. Wer keine eigene Klapper hat, kann sich an  die Gemeindereferentin Heike Feldges, Telefon 0176/96376838 wenden. Es darf  auch ein Klapper-Ersatz verwendet werden. Die Klapperzeiten sind in  Altrich und Wittlich 8, 12 und 18 Uhr, in Platten und Plein 7, 12 und 18.30 Uhr, Bombogen und Flußbach 7, 12 und 18.30 Uhr, Lüxem 8, 12 und 18.30 Uhr, Neuerburg 7, 12 und 18 Uhr sowie Wengerohr 6, 12 und 18 Uhr.

Gekläppert wird an Karfreitag und Karsamstag auch im Hunsrück. Dazu lädt die KJG LoKoMo der Pfarreiengemeinschaft Monzelfeld ein. An Karfreitag und Karsamstag wird jeweils um 8, 12 und um 18 Uhr gekläppert.

Alt und Jung sind eingeladen, zu den genannten Zeiten nach draußen zu gehen und fünf Minuten zu kläppern. Egal, ob mit Kläpper oder Kochlöffel und Topf.