Kleinhubschrauber stürzt in die Mosel - Keine Verletzten

Kleinhubschrauber stürzt in die Mosel - Keine Verletzten

Ein Helikopter ist am Sonntagnachmittag bei Mülheim (Kreis Bernkastel-Wittlich) in die Mosel gestürzt. Die beiden Insassen retteten sich durch einen Sprung ins Wasser, sie blieben unverletzt. Einen Tag zuvor war weiter flussabwärts ein Sportboot explodiert.

Das bestätigte die Polizei auf Anfrage. Der etwa 400 Kilogramm schwere Kleinhubschrauber war von einer Wiese nahe eines Hotels gestartet, kurz darauf kam es einem Leistungsabfall im Motor des Hubschraubers, so dass dieser an Höhe verlor und stürzte. Nach dem Sturz versank das Fluggerät fast komplett in der Mosel.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Kues und Mülheim, der Rettungshubschrauber, der Polizeihubschrauber, die Polizei Bernkastel-Kues und die Wasserschutzpolizei Bernkastel-Kues. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die zuständige Behörde aufgenommen. Die Bergungsarbeiten waren gegen 21 Uhr abgeschlossen.

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Sportboot explodiert - ein Schwer- und zwei Leichtverletzte

Bei der Explosion eines Sportbootes auf der Mosel bei Pommern (Landkreis Cochem-Zell) sind am Samstag drei Menschen verletzt worden. Die Ursache für den Unfall ist bislang unklar, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Vermutlich habe es beim Starten des Motors einen technischen Defekt gegeben. Dabei habe vielleicht auch die hohe Außentemperatur eine Rolle gespielt.

Der Bootseigener wurde schwer, ein weiterer Mann und eine Frau leicht verletzt. Die drei Bootsfahrer sprangen nach der Explosion in die Mosel. Andere Sportbootbesatzungen retteten sie. Das havarierte Boot trieb brennend mit der Strömung. Die Feuerwehr bugsierte es ans Ufer und löschte das Feuer. Das stark beschädigte Boot sank. Die Mosel war für den Schiffsverkehr fast eineinhalb Stunden gesperrt.