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Kleinich eine der wenigen Gemeinden im Kreis, die keine Schulden haben

Infrastruktur : Ohne Schulden und mit Elan

KLEINICH (ca) Kleinich ist eine der wenigen Gemeinden im Kreis, die keine Schulden, sondern Rücklagen haben.

Darauf ist Ortsbürgermeister Ortsbürgermeister Burkhard Born stolz. Ebenso wie auf seine Bürger und deren Gemeinschaft: Das funktionieren in seiner Gemeinde gut: Die Bürger seien bereit, viel selbst zu machen. So kämen beispielsweise zum Dreck-weg-Tag bis zu 100 Helfer. Außerdem gibt es eine gute Vereinsstruktur: von der Handballspielgemeinschaft (HSG) Irmenach-Kleinich über Gesangverein bis zum Heimat- und Verkehrsverein. Auch die Infrastruktur sei recht gut mit Gasthaus, Arzt, Grundschule, Kindergarten und Raiffeisenmarkt.

Die Gemeinde besteht aus acht Ortsteilen: Emmeroth, Fronhofen, Götzeroth, Ilsbach, Kleinich, Oberkleinich, Pilmeroth und Thalkleinich. Es seien schon mal 750 Einwohner gewesen, bedauert Ortsbürgermeister Burkhard Born. Sei es aber auch schon weniger gewesen. Die Zahl habe sich nun bei rund 650 eingependelt.

Das Neubaugebiet und die Glasfaseranbindung sind zwei Themen in Kleinich. Sechs neue Bauplätze sind im Ortsbezirk Kleinich aktuell geplant. Das Bauland soll in den Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues aufgenommen und dann das Verfahren eingeleitet werden, sagt Born. Wichtig sei auch die Versorgung der Ortsteile mit Glasfaserkabeln. Dabei habe man Glück: Da die Kabelverzweiger ungünstig lägen, bekämen die Bürger die Leitungen bis ins Haus gelegt.

Ein weiteres Projekt ist die Sanierung des Kindergarten, für die schätzungsweise 30- bis 40 000 Euro investiert werden müssten – in die Akustik, eine neue Küche und den Brandschutz.

Burkhard Born wird sich bei Kommunalwahl erneut für das Amt der Ortsbürgermeisters bewerben. Und er freut sich schon auf das bekannte Straßenfest am 20. und 21. Juni.