1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Energie: Klimaschutz-Paten informieren sich über Nahwärmeverbünde im Hunsrück

Energie : Klimaschutz-Paten informieren sich über Nahwärmeverbünde im Hunsrück

(red) Mehr als 80 Besucher ließen sich nicht nur über Nahwärmeverbünde informieren; die Vielfalt der Klimaschutz-Aktivitäten im Rhein-Hunsrück-Kreis sorgte für Staunen und Begeisterung.

Auch Klimaschutz-Paten von der Mosel informierten sich in der „Energie-Kommune des Jahrzehnts“  und waren beeindruckt von den vielfältigen Klimaschutz-Projekten im Rhein-Hunsrück-Kreis, die Kreisklimaschutzmanager Frank-Michael Uhle nach einem umfassenden Vortrag im Külzer Gemeindehaus zur Heizzentrale des Nahwärmenetzes als praktischem Beispiel führte. Dort erläuterten Ulrich Schäfer vom Stromberger Planungsbüro „ibs“ und Marc Meurer von der „Energieversorgung Region Simmern“ Bauweise und Technik. Wegen der anhaltend großen Nachfrage ist die Simmerner Kreisverwaltung dazu übergegangen, Besuchergruppen zu Vortrags- und Besichtigungsterminen zusammenzufassen. Dadurch, so hofft Michael Uhle   können weiterhin an möglichst vielen Orten einige jener Aktivitäten, die dem Kreis den Ehrentitel „Energie-Kommune des Jahrzehnts“ eingetragen haben, nachgeahmt werden. Diesmal reichte der Radius der Teilnehmer vom Raum Trier bis weit ins Baden-Württembergische - unter ihnen mehreree ehrenamtliche Klimaschutz-Paten aus dem „KlikK aktiv“-Projekt der Energieagentur Rheinland-Pfalz. „Was man mit Weitsicht, gutem Willen und gesundem Menschenverstand auch in kleinen Dörfern machen kann!“, zeigte sich Andreas Schuch, engagierter Bürger aus der KlikK aktiv-Gemeinde Mülheim an der Mosel am Ende beeindruckt. „Ich werde alles dran setzen, dass sich unser Gemeinderat mit dem Thema intensiv auseinandersetzt.“ Und  Christiane Thomas, Klimaschutzpatin aus Reil, schloss sich dieser Einschätzung ausdrücklich an: „Solche Aktionen sind auch sehr gut für die Dorfgemeinschaft, damit alle Leute in ein Boot kommen. Ich werde nach Hause gehen und versuchen meinen Gemeinderat davon zu überzeugen, einen Besuch vor Ort zu machen, weil das hier sehr überzeugend ist.“ Foto: Axel Bernatzki