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Klinikkonzerte: Von Mondreisen, Heimatsuche und anderen Gefilden

Klinikkonzerte: Von Mondreisen, Heimatsuche und anderen Gefilden

Die Konzertreihe am St.-Elisabeth-Krankenhaus beginnt wieder. Sie verspricht inspirativen Musikgenuss in vielen Variationen.

Wittlich. Der Veranstaltungsraum im Wittlicher St. Elisabeth Krankenhaus wird wieder einmal im Monat zum Konzertsaal und lädt Patienten, Mitarbeiter und Besucher zum Konzertbesuch.
Das Animos Quintett bestreitet am 28. August den Auftakt unter anderem mit der musikalischen Begleitung des 1902 in der Werkstatt des französischen Filmpioniers Georges Méliès entstandenen Stummfilms "Die Reise zum Mond".
Einen geheimnisvollen Zauber wie der Mond birgt auch das Wort Heimat in sich. Die Marc Reichow, Truike und Theo van der Poel nehmen am 25. September ihr Publikum mit auf die Suche nach dem "Sound of Heimat".
Dass die musikalische Heimat auch Wittlich heißen kann, wird an den Konzertabenden im Oktober und November klar: Der Gemischte Frauenchor Rock & Blu(e)s Donnerstag, 24. Oktober, und die Kultband Didi Könen und Konsorten treten am Mittwoch, 20. November, auf.
Für die Besucher des Weihnachtskonzertes am 19. Dezember schmücken Fabian Ostermann und Christoph Hauser eine musikalische Tanne mit Saxofon und Klavier. "Klassische Weihnachten trifft auf Jazzy Christmas" heißt ihr Programm .
Am 29. Januar nimmt der Luxemburger Komponist und Pianist Marc Mangen den Jazz-Faden gleich wieder auf und teilt im Solo-Konzert seine Improvisationen eigener und anderer Themen mit dem Konzertpublikum.
Die schwarz-weißen Tasten der Konzertflügels sind kaum abgekühlt, da verführt Pianistin Sylvie Kremer am Donnerstag, 20. Februar, mit Carnaval Op. 9 von Robert Schumann das Publikum zu einem Faschingsumzug der besonderen Art.
Umziehen müssen auch sie sich: das Medizinertrio mit Dr. Andreas Hufschmidt, Dr. Michael Zimmer und Dr. Eckhard Müller. Sie tauschen Kittel gegen Frack und laden am Donnerstag, 20. März, mit dem Programm "À Trois" zu einer musikalischen Reise durch drei Jahrhunderte ein.
Die Sehnsucht nach Sonne und Wärme lässt am Mittwoch, 2. April, das "Frühlingsgeflüster" erklingen, aufgeführt von Pianistin Alla Fastowskaja, Angela Simon am Cello und Claudia Dylla mit Gesang und gesprochenem Wort.
Zum Abschluss am Mittwoch, 23. April, wird es leise mit Johann Sebastian Bachs sogenannten Goldbergvariationen, gespielt von der japanischen Pianistin Minako Tsuruta.
Beginn der Konzerte ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.