Köche und Direktvermarkter arbeiten Hand in Hand

Köche und Direktvermarkter arbeiten Hand in Hand

Bernkastel-Kues steht am 5. Oktober im Zeichen des Regionalmarktes und des verkaufsoffenen Sonntags. Beim Regionalmarkt auf dem Forumsgelände werden circa 50 Direktvermarkter vertreten sein.

Bernkastel-Kues. (cb) Das Wetter meinte es gut mit den ersten beiden Auflagen des Regionalmarktes in Bernkastel-Kues. Mehrere tausend Besucher waren 2006 und 2007 jeweils auf dem Forumsgelände unterwegs, um sich über Produkte aus der Region zu informieren und sie auch käuflich zu erwerben.

Die Resonanz hat sich auch bei anderen Anbietern herumgesprochen. "Es kommen jedes Jahr mehr", berichtet Klaus Reitz (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel), der gemeinsam mit seinen Kolleginnen Edeltraut Weber und Heike Schmidt die Veranstaltung organisiert. Befragungen hätten ergeben, dass die Anbieter bei den ersten beiden Auflagen zufrieden gewesen seien, erzählt Edeltraut Weber.

Der Erfolg liege auch darin begründet, dass der Regionalmarkt vor zwei Jahren bewusst mit dem verkaufsoffenen Sonntag in der Stadt zusammengelegt wurde. Diese Praxis blieb erhalten. Der Markt sei, so die Organisatoren, ein "Rädchen in dem Prozess, um regionales Bewusstsein zu schaffen". Das mache sich unter anderem in der verstärkten Zusammenarbeit von Direktver marktern und Köchen bemerkbar.

Vor Ort sind bei der dritten Auflage am Sonntag, 5. Oktober, von 11 bis 18 Uhr circa 50 Direktvermarkter aus der Region. Platz finden sie auf dem Forumsplatz, in der Güterhalle und in der Bahnhofstraße. Speziell in der Straße wird das Angebot wegen der größeren Nachfrage erweitert. Das Rahmenprogramm besteht aus der Erlebniswelt (Förster und Kleintiere, Kinderprogramm und altes Handwerk). Außerdem können Heutiere und Drachen hergestellt werden.

Köche und Bäcker der Initiative "Regional — Erste Wahl" nehmen die Besucher von 14.30 bis 16.30 Uhr unter dem Motto "Von der Antike zur Moderne" mit auf eine Zeitreise durch die regionale Küche. Für das leibliche Wohl wird an einem Stand der Initiative und in einem Marktcafé gesorgt. Außerdem werden Weine aus den Steillagen angeboten.

Das Bewusstsein für regionale Produkte soll weiter geschärft werden. Klaus Reitz nennt das Projekt "Berg und Tal". Erzeuger aus den Höhenlagen sollen ermuntert werden, sich verstärkt im Tal zu präsentieren: "Wir wollen weitere Vermarktungspotentiale generieren."

Mehr von Volksfreund