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Kommentar zur Brückenschließung Bernkastel-Kues

Meinung : Die Bernkastel-Kueser haben Glück im Unglück

Die Befürchtungen waren groß, dass die Brückensperrung sich katastrophal auf Bernkastel-Kues auswirken könnte. Allerdings federt der Lockdown mit seinen ohnehin gegebenen Einschränkungen diese Entwicklung etwas ab.

Und so haben die Bernkastel-Kueser gewissermaßen Glück im Unglück und können sogar aus der Not eine Tugend machen. Wegen der Corona-Krise wird viel mehr Wert auf Open-Air-Veranstaltungen gelegt, denn an der frischen Luft sinkt das Infektionsrisiko.

So ein „Balkon über der Mosel“ wird die Menschen gewiss zum Verweilen einladen. Schon beim ersten Spaziergang vergangene Woche   zeigte sich, dass viele Menschen mit einem Eis auf der Hand über die Brücke bummelten und die frische Luft ohne Abgase genossen. 

Außerdem merken jetzt  manche Menschen auch, dass man nicht unbedingt mit dem Auto von Kues aus auf seinen Parkplatz am Gestade fahren muss, um ins Büro in Bernkastel zu gelangen. Das geht  nämlich auch zu Fuß,  da die Entfernung   wirklich überschaubar ist. Vielleicht behält der eine oder andere das auch nach der Brückensperrung bei und geht weiterhin zu Fuß.  Das schont die Umwelt, spart Parkplätze  und ist gut für die Gesundheit.

hp.linz@volksfreund.de