Kommt die Frau unverhofft nach Hause ...

Kommt die Frau unverhofft nach Hause ...

Der Theaterverein Moselblümchen Reil bringt jedes Jahr ein Lustspiel auf die Bühne, das stets mehr als 2000 Besucher anlockt. In diesem Jahr steht das Stück "Außer Spesen nichts gewesen" auf dem Programm. Am Wochenende gibt es noch zwei Aufführungen.

Reil. Theater in Reil - das ist jedes Jahr Ende Dezember und Anfang Januar ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Moselgemeinde. Zahlreiche Akteure auf und hinter der Bühne bereiten sich wochenlang auf die Aufführungen vor. "Außer Spesen nichts gewesen" heißt das Stück, ein Mundartschwank in drei Akten, in dem es leicht frivol zugeht und ein Lacher den nächsten jagt.
Eine aufreizende Russin aus dem Rotlicht-Milieu, ein Großvater, der seine Manneskraft noch einmal unter Beweis stellen will, ein Ehemann, der in Abwesenheit seiner Ehefrau im Internet einen ganz besonderen Service ordert, ein Briefträger, der unverhofft den Schlamassel, den die lüsternen Herren angerichtet haben, ausbaden muss - eine solche Konstellation sorgt für jede Menge Verwicklungen und Situationskomik. Und es mischen in dem ganzen Tohuwabohu weitere Akteure mit, die dem scharf gewürzten Stück eine weitere Prise Salz hinzufügen. Die Darsteller Jakob Greis, Mandy Schmitz, Mathias Justen, Jasmin Altenweg, Carolin Barzen, Franz-Heinrich Burg, Evelyne Herges, Theo Greis, Karin Schmitz und Beni Müller liefern eine starke komödiantische Schauspielleistung ab. Unter der Regie von Silvia Lawor und Elke Henrichs hat der Theaterverein Moselblümchen 1912, der zu den ältesten Theatervereinen im Kreis zählt, wieder einen Volltreffer gelandet.
Noch zwei Aufführungen gibt es in der Reiler Turnhalle: am Samstag, 14. Januar, um 15 Uhr und um 20 Uhr. Einige Karten sind noch zu haben. Sie kosten acht Euro und können unter Telefon 0151/53272233 bestellt werden. sim

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