Kommunalpolitik

Zu den Artikeln "Einspruch gegen Kommunalwahlen sorgt für Wirbel im Rivenicher Rat" (TV, 21.Juli) und "Wahl in Rivenich bleibt trotz Spendenversprechen gültig" (TV , 22. Juli) meint dieser Leser:

Herr Thul und seine nur noch acht Gefolgsleute haben ihr demokratisches Recht, Einspruch gegen die Wahl einzulegen, wahrgenommen und sind damit gescheitert. Das sollte doch im demokratischen Normalfall ausreichen. Zumindest haben dies zwei der ursprünglich elf Rivenicher im Vorfeld schon eingesehen und ihren Einspruch zurückgenommen. Da Herr Thul der Gemeinde sowieso nicht mehr zur Verfügung stehen will, wie er im TV verkündet hat, frage ich mich, welches Ziel die neun verbliebenen Rivenicher jetzt noch verfolgen, außer Gerichte und die Steuerzahler unnötig zu belasten und verletzte Eitelkeiten auf dem Rücken der Dorfgemeinschaft auszutragen! Denn dies ist meines Erachtens der Fall. Hat sich schon einmal jemand Gedanken über die Folgekosten gemacht? Ich bezweifle, dass dies mit Herrn Knops\' Spendenversprechen bezahlbar wäre! Herr Thul hätte sich nach 20 Jahren am Mittwoch feierlich verabschieden lassen können. Doch zur konstituierenden Sitzung sind weder er noch der als Sitzungsleiter angekündigte erste Beigeordnete Herr Press sowie weitere SPD-Gemeinderatsmitglieder erschienen. Entweder steht man in vollem Umfang zu seinem Handeln oder man lässt es sein, anstatt dieses für die Dorfgemeinschaft schädliche Verhalten ausschließlich über Presse und Radio auszutragen. Was für ein Armutszeugnis! Es ist sehr schade, dass die Abwahl des Herrn Thul und seiner SPD-Fraktion zu einer so hässlichen Aktion geworden ist. Ich hoffe sehr, dass die Dorfgemeinschaft trotzdem zusammenhält; selbstverständlich und vor allem auch mit unterschiedlichen Meinungen. Denn das ist der Grundgedanke in einer Demokratie, solange es dem Wohl dieser Demokratie dient. Arndt Ploeger, Rivenich