Kompliment!

Der Schuldenberg, der auf dem Hunsrückort Dhronecken lastet, wäre durchaus ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Denn aus eigener Kraft der Finanzmisere zu entkommen, ist wohl kaum möglich. Große Gewerbesteuerzahler hat der 130-Einwohner-Ort nicht.

Auch aus dem Wald, der derzeit eine erfreuliche Entwicklung nimmt, lässt sich wohl kaum so viel Kapital schlagen, dass sich die Langzeitschulden deutlich verringern. Natürlich ist Ausgabendisziplin in einer solchen Situation oberstes Gebot. Doch in dem pittoresken Ort stellt man sich der Herausforderung mit - auch finanzieller - Kreativität. Die Vereine übernehmen Verantwortung und sichern kostengünstig Chancen für die Zukunft, die im großen Erbe des Ortes liegen: der Burg und dem in weiten Teilen denkmalgeschützten Ortskern. Das gilt für den Tourismus ebenso wie in puncto demografische Entwicklung. Kompliment! i.rosenschild@volksfreund.de