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"Kostbar" bietet Genuss und Schmuck

"Kostbar" bietet Genuss und Schmuck

Die zweite Auflage der neuen Publikumsmesse für Schmuck, Genuss und Lebensart, "Kostbar" ist laut Veranstalter ein Erfolg gewesen. Das Angebot war größer, Aussteller präsentierten sich auf 750 Quadratmetern mehr Fläche, und die Beuscher fühlten sich wohl auf der Wohlfühl- und Lifestyle-Messe.

Idar-Oberstein. Die Erleichterung war bei Kai-Uwe Hille, Geschäftsführer der Messe Idar-Oberstein, deutlich zu spüren: "Auch wenn ich von dem Konzept voll überzeugt bin: Ich habe bis Samstagnachmittag ganz schön gezittert, ob es ein Erfolg wird." Jetzt aber ist er mit der zweiten Auflage der Messe "Kostbar" insgesamt sogar "sehr zufrieden."

Dies bezieht er nicht nur auf die Steigerung der Besucherzahl gegenüber der Premiere 2009 um knapp zehn Prozent von 3200 auf 3500 Gäste, sondern auch auf die positive Stimmung bei Ausstellern und Besuchern. Die Zahl der Besucher sei aber letztlich nicht der entscheidende Maßstab, wie das Beispiel des Lederwarenherstellers Braun Büffel verdeutlicht: Bei dem Messe-Zugpferd aus Kirn "ging schon am Freitag der Daumen hoch", berichtet Hille.

Interessenten kommen aus gesamter Region



Und das, obwohl am Eröffnungstag die Resonanz mit knapp 300 Besuchern plus Ehrengästen hinter den Erwartungen zurückblieb. Deutlich mehr Andrang gab es am Samstag (1380) und Sonntag (1830). Das Urteil der Besucher sei die beste Werbung für diese Messe. "Wir haben es genossen", drückte ein Ehepaar aus, was viele Besucher empfanden. Zwei Drittel der Besucher kamen aus dem Kreis Birkenfeld und dem Bereich Kirn. Die "Kostbar" zog darüber hinaus Interessenten von der Mosel bis nach Trier, aus dem Saarland, Bad Kreuznach, Kaiserslautern und aus dem Rhein-Main-Raum an.

Die Schmuckschauen ragten auch diesmal aus dem aufwendigen Rahmenprogramm heraus, während das Interesse an den von Marion und Günter Fuchs professionell gestalteten Auktionen zumindest am Freitag und Samstag zu wünschen übrig ließ. Schließlich kamen aber insgesamt doch noch 2000 Euro für die SWR-Hilfsaktion "Herzenssache" zusammen, an die 20 Prozent des Erlöses fließen. Für das gastronomische Angebot sorgte das Bremme-Dick-Team aus Bundenbach, mit dem die Zusammenarbeit laut Hille "sehr angenehm und völlig reibungslos" lief.