Krankenhausinventar in den Kongo transportiert

Krankenhausinventar in den Kongo transportiert

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hat das Inventar des ehemaligen Justizvollzugskrankenhauses in Wittlich komplett auseinandergebaut und in den Kongo geschickt.

Wittlich. (red) Im Oktober 2009 hatte der ehemalige Minister Marcel Luc Mahoukou aus Brazzaville im Kongo bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Wittlich angefragt, ob diese für ein katholisches Krankenhaus in Pointe Noire in Kongo medizinische Geräte sammeln könnte. Es folgte ein glücklicher Zufall: Nachdem das Justizvollzugskrankenhaus Wittlich in den Neubau umzog, wurde das noch vorhandene medizinische Inventar entbehrlich. So begann für die IGFM eine herausfordernde Arbeit.

Zusammen mit Ein-Euro-Jobbern, die von der "AG Arbeiten und Lernen" aus Bernkastel-Kues vermittelt worden waren, verfrachtete sie die bis zu 600 Kilogramm schweren Teile auf Paletten. Schließlich wurde alles in drei Sattelschlepper geladen und in ein Lager gefahren, um es für zwei Container zu verpacken, die in Antwerpen auf ein Schiff gebracht werden. "Es war eine meiner größten Herausforderungen und viel komplizierter als sonstige Hilfstransporte", sagt Katrin Bornmüller von der IGFM Wittlich. "Ich glaube, wir können stolz sein, dass es geschafft ist."alo/col