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Kreisfeuerwehrverband Bernkastel-Wittlich besteht seit 40 Jahren

Rettungswesen : Technisch enorm aufgerüstet

Der Kreisfeuerwehrverband besteht seit 40 Jahren. Das wurde mit einem Festakt gefeiert.

Walter Densborn, ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Manderscheid, hielt die Festansprache zum 40. Geburtstag des Kreisfeuerwehrverbandes, der sich zur Verbandsversammlung mit seinen Delegierten in Laufeld traf. „Es war eine bewegende Zeit. Auf Anregung des damaligen Kreisfeuerwehrinspekteurs Hans-Peter Krag wurde 1979 der Kreisfeuerwehrverband in Wittlich gegründet. Seitdem hat sich die Vereinigung der Feuerwehren im Landkreis positiv und zum Wohle der Feuerwehren verändert“, erläuterte Densborn in seiner Ansprache. Er nutzte sie auch, um auf die Entstehung der Feuerwehren in der Region einzugehen. Zu Beginn hatten die damaligen Feuerwehren in der Geräteausstattung vielleicht zehn bis 20 Geräte zur Brandbekämpfung, heute sind es weit über 1000 Einzelteile, die eine Wehr hat und lernen muss, diese bei einer Vielzahl von Einsatzszenarien einzusetzen.

Der Kreisfeuerwehrverband sei mit den Namen der verstorbenen Kameraden Heinz Meeth, Rolf Philippi, Werner Zens und Hans-Peter Krag eng verbunden. Sie und ihre Nachfolger wie Valentin Hungershöfer, Hans Speder und Hermann Loßbrand haben wie viele engagierte Kameraden in den Vorständen die Ziele des Verbandes vertreten und die Gemeinschaft gestärkt. „Heute sind etwa120 Feuerwehren mit fast 3000 aktiven Männern und Frauen im Einsatzdienst tätig“, so Densborn weiter.

Landrat Gregor Eibes, Bürgermeister Dennis Junk und Christian Pesch als Vertreter der Ortsgemeinde Laufeld haben in ihren Grußworten die Bedeutung des Verbandes herausgestellt. In seinem Bericht fordert der Vorsitzende Peter Gerhards mehr Respekt und Anerkennung für die Feuerwehren und den Rettungsdienst. Das zurzeit auf allen Ebenen diskutierte Thema der Gewalt gegen Rettungskräfte dürfe kein Spiegelbild der Gesellschaft werden, sondern Einzeltaten von Wahnsinnigen bleiben, die es verdient haben, mit aller Härte des Gesetzes bestraft zu werden. Es sei kein Kavaliersdelikt, Einsatzkräfte der Feuerwehr oder der Rettungsdienste, die Menschen helfen wollen, verbal oder körperlich anzugreifen.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) und gleichzeitig Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Frank Hachemer, dankte den Feuerwehren für die geleistete Arbeit und forderte sie auf, auch weiterhin als eine starke Bewegung, die sich von anderen Ehrenämtern deutlich unterscheide, aufzutreten.

LFV-Präsident Hachemer überreichte seinem „ständigen Vertreter“ Peter Gerhards einen Berliner FeuerBären, da er im Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes mitarbeitet und die Interessen der rheinland-pfälzischen Feuerwehren vertritt. Hachemer ist als DFV-Vize Präsidiumsmitglied. Beide nehmen an den Sitzungen, die wechselweise in den verschiedenen Bundesländern stattfinden, teil.