Politik : Kreistagsmitglieder nehmen Abschied

Artur Greis, Günter Rösch und Nadine Zender scheiden aus dem Gremium aus.

In der Kreistagssitzung am 18. Juni verabschiedete Landrat Gregor Eibes die Mitglieder Artur Greis, Günter Rösch und Nadine Zender. Alle drei Kreistagsmitglieder gehörten der SPD-Fraktion an und schieden aus unterschiedlichen Gründen aus.

Artur Greis aus Reil war seit 2012 Mitglied im Kreistag. Seit 2012 gehörte er zudem dem Ausschuss für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten an, seit 2014 auch dem Rechnungsprüfungsausschuss und dem Ausschuss für soziale Angelegenheiten und Gesundheit. Außerdem war Greis seit 2005 Mitglied im Beirat für Menschen mit Behinderungen, dessen Vorsitz er in den vergangenen Jahren auch führte. Er scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus.

Günter Rösch aus Bernkastel-Kues gehörte seit 1989 dem Kreistag Bernkastel-Wittlich an, seit 2003 war er Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Kreistag. Er gehörte über viele Jahre auch dem Kreisausschuss an und engagierte sich unter anderem im Verwaltungsrat der Sparkasse und in der Mitgliederversammlung des Jobcenters. Für sein umfangreiches politisches Wirken wurde ihm 2014 die Große Ehrung des Landkreises und 2017 die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen. Rösch scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus.

Nadine Zender aus Wittlich war seit 2014 Mitglied im Kreistag Bernkastel-Wittlich. Darüber hinaus war sie Mitglied im Ausschuss für Schulen und Kultur, im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr sowie in der Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Region Trier. Sie wohnt mittlerweile nicht mehr im Kreis.

Artur Greis. Foto: TV/Ortsgemeinde Reil
Gemeinsam mit Landrat Gregor Eibes (l.) überreichte Innenminister Roger Lewentz (r.) die Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes an Günter Rösch (m.). Foto: TV/privat
Nadine Zender, SPD-Kandidatin in Wittlich, bei der Stimmabgabe. TV-Foto: Klaus Kimmling. Foto: Klaus Kimmling

Landrat Gregor Eibes dankte den drei Kommunalpolitikern für ihr ehrenamtliches Engagement für den Landkreis. „Die Bereitschaft, die eigenen Kompetenzen und einen Teil seiner Freizeit in den Dienst seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger zu stellen, trägt zu einer lebendigen kommunalen Selbstverwaltung und einem guten Miteinander in unserer Gesellschaft bei“, erklärte Eibes. Hierfür und auch für das menschlich angenehme, persönliche Miteinander gelte es Danke zu sagen.

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