Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich warnt vor Krankheit bei Tieren

Nach Fund im Kreis Trier-Saarburg : Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich warnt vor Krankheit bei Tieren

Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich warnt vor der Blauzungenkrankheit.

Im Kreis Trier-Saarburg ist am Freitag, 11. Januar, bei einem Kalb die für den Menschen ungefährliche Blauzungenkrankheit festgestellt worden. Um den Ausbruchsbetrieb wurde ein Restriktionsgebiet mit einem Mindestradius von 150 Kilometern eingerichtet.

Zu diesem Sperrgebiet gehören ganz Rheinland-Pfalz und somit auch der Landkreis Bernkastel-Wittlich. Das Virus wird von blutsaugenden Insekten übertragen und infiziert Rinder, Schafe, Ziegen, Wildwiederkäuer und Neuweltkameliden (Lamas und Alpakas).

Der letzte Seuchenzug in den Jahren 2006 bis 2009 hat deutlich gemacht, dass die Impfung das einzig probate Mittel gegen die Krankheit darstellt. Die vorhandenen Impfstoffe bieten einen verlässlichen Schutz vor dem Ausbruch der Erkrankung. Die Tierhalter können sich an die Tierarztpraxen wenden, haben allerdings die Kosten selbst zu tragen. Verdachtsfälle müssen der örtlich zuständigen Veterinärbehörde gemeldet werden.

Das Symptom der Krankheit ist eine geschwollene, blau gefärbte Zunge. Weitere Symptome sind Fieber, schmerzhafte Entzündungen der Schleimhäute, Abgeschlagenheit und Absondern von der Herde. Der Fachbereich Veterinärdienst, Landwirtschaft und Weinbau der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich ist telefonisch unter 06571/142354, per Fax unter 06571/142509) oder per E-Mail an veterinaeramt@bernkastel-wittlich.de zu erreichen.

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