Kreuzweg nach Rom

BERNKASTEL-KUES. (mbl) Erich Schwind und Weggefährten machten sich auf zu ihrer Kreuzweg-Pilgerreise zu Fuß nach Rom. Die erste von sechs Etappen führt die Gruppe mit den 14 Kreuzwegtafeln nach Mainz. Der Kreuzweg steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck.

Großes Medienaufgebot am Cusanus-Geburtshaus: Presse, Fernsehen und Rundfunk waren vor Ort, um ein herausragendes Ereignis in Wort, Bild und Ton festzuhalten. Denn früh am Morgen trafen rund 20 Pilger in voller Wandermontur ein, die mit Erich Schwind aus Bengel zur ersten Kreuzweg-Etappe nach Mainz aufbrachen. "Ich kann es kaum glauben, dass es wahr wird", bemerkte Erich Schwind, der sichtlich bewegt allen dankte, die ihn auf vielfältige Weise unterstützten. "Geben wir uns die Hand und werden wir zu einer Familie, machen wir uns auf die Spuren des Cusanus", lud Schwind zum Abmarsch ein. Mit Gottes Segen, den der Kueser Pfarrer Georg Moritz den Pilgern mit auf den Weg gab, schulterten die Männer und Frauen die 14 Eichen-Kreuzwegtafeln. Mit einer gelben Fahne und gelben, mit dem "Cusanus-Pilger"-Aufdruck versehenen Halstüchern machte die Gruppe die Öffentlichkeit auf ihr Kreuzweg-Projekt aufmerksam. Helmut Gestrich trug das Pilgerkreuz voran bis zur Kapelle des Cusanusstiftes. Dort entsandte Rektor Alfons Bechtel die Pilgergruppe mit Gottes Segen auf den 1400 Kilometer langen Weg vom Geburtshaus des Cusanus in Kues bis zu seinem Grab in die Ewige Stadt Rom. "Ein Kreuz findet seinen Weg" - unter diesem Motto zog die Pilgergruppe dann über die Moselbrücke los zu ihrem Internationalen Kreuzweg, der unter der Schirmherrschaft von Kurt Beck, dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten steht (ausführlicher Bericht folgt).

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