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Künstlern über die Schulter schauen

Künstler zeigen, was sie können : Künstlern über die Schulter schauen

Interessierte sind zu den jährlichen Tagen der Offenen Ateliers eingeladen – auch in die Trarbacher Schottstraße.

Eine lange Tradition  garantiert noch längst keine Fortsetzung im Corona-Jahr. Umso mehr dürften sich Kunstinteressierte freuen, dass die Tage der Offenen Ateliers diesem Jahr stattfinden. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden können sich Kunstfreunde unverbindlich in Werkstätten und Ausstellungsräumen umschauen. Geboten wird eine vielfältige Bandbreite künstlerischen Schaffens. Sie umfasst Skulpturen, Plastiken und Objekte und schließt Gemälde, Grafiken und Materialbilder ebenso mit ein wie digitale Collagen oder Neue-Medien-Werke.

Initiator ist der „Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Bundesverband“ (BBK). Er lädt ausdrücklich „trotz der widrigen Umstände“ durch die Corona-Pandemie dazu ein. Denn die Offenen Ateliers sind für seine Mitglieder derzeit wichtiger denn je. Bieten sie ihnen doch die Möglichkeit, sich einem größeren Kreis  von Menschen zu präsentieren. Gastgeber und Besucher sind selbstverständlich angehalten, alle Vorsichtsmaßnahmen und Regelungen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Corona-Pandemie einzuhalten.

Die Türen von Ausstellungsräumen und Werkstätten haben an den  Wochenenden auf: Samstag und Sonntag, 19. und 20., sowie 26. und 27. September, jeweils 14 bis 19 Uhr. Allerdings beteiligen sich nicht alle Künstler an allen vier Tagen. In jedem Fall an allen Terminen vor Ort sein wird Bildhauer Jürgen Waxweiler. Der für Skulpturen wie den „Großen Doppelkopf“ am Trarbacher Kreisel bekannte Künstler ist froh, dass sein Skulpturengarten und sein Atelier im Turm wieder erreichbar sind. Die Bauarbeiten in der Trarbacher Schottstraße sind zwar im oberen Bereich noch nicht abgeschlossen. Doch vom Rathaus aus können inzwischen auch Fahrzeuge in die Schottstraße fahren.