Kunden müssen warten

THALFANG. In Thalfang müssen die Verbraucher länger als zunächst geplant auf die neue Norma-Filiale warten. Der Beginn der Bauarbeiten hat sich verzögert. Unternehmer und Betreiber rechnen mit einer Eröffnung im Dezember.

Auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück am Ortseingang von Thalfang sind die Bagger zugange. Das Haus, in dem in der Vergangenheit der Postzustelldienst untergebracht war, ist bereits dem Erdboden gleichgemacht. Derzeit wird "an der Gründung gearbeitet", erklärt Bauunternehmer Max Düpre aus Hermeskeil, der die Immobilie, die dort entsteht, an das Unternehmen aus Fürth vermieten wird. Anschließend wird die Bodenplatte gesetzt, auf die Fertigbauteile montiert werden. Ursprünglich hatte Norma geplant, im November zu eröffnen. Doch daraus wird wohl nichts. "Das funktioniert nicht mehr", bedauert Düpre. Die Planungen, Genehmigungen und die Vertragsgestaltung hätten länger gedauert als ursprünglich geplant. Düpre rechnet damit, dass das Bauvorhaben im Dezember abgeschlossen ist: "Dann muss aber alles gut laufen." Auch das Wetter müsse dann mitspielen. "Das Projekt ist nicht gefährdet", versichert der Norma-Expansionsleiter Harald Neusser im Gespräch mit dem TV . Es gebe immer mal wieder Umplanungen oder weiteren Abstimmungsbedarf. Neusser rechnet mit einer Bauzeit von drei bis dreieinhalb Monaten und geht von einem Eröffnungstermin Anfang Dezember aus. Nach Sohren, Simmern und Hermeskeil wird in Thalfang die vierte Filiale des Fürther Discounters im Hunsrück eröffnet. Die Filiale soll eine Grundfläche von 731 Quadratmetern haben. Zusätzlich ist ein Backshop geplant. 75 Parkplätze sollen das gesamte Projekt abrunden. Mit der Neuansiedlung ist die Schaffung von etwa zehn Arbeitsplätzen verbunden. Die Kommunalpolitik erhofft sich von der Ansiedlung eine zusätzliche Bindung von Kaufkraft in Thalfang.