KUNST-Debatte

Zum Leserbrief "Kunst-Totengräber-Stadt Wittlich" von Diether Domes (TV vom 2./3. August) schreibt dieser Leser:

Dieser Leserbrief lässt mich daran zweifeln, ob der Trierische Volksfreund den Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und Narrenfreiheit gebührend beachtet. Denn was Herr Domes vom Bodensee in diesem Text drastisch von sich gibt, ist nichts als diffamierender Unsinn bar jedes sachlichen Realitätsbezuges. Das sollte auch dem Volksfreund bewusst sein. In Wittlich hat man sich schon fast an solche sporadisch auftretenden Eruptionen von Gehässigkeit gewöhnt, da es sich auch als zwecklos erwiesen hat, dagegen mit sachlichen Argumenten anzugehen. Deshalb erspare auch ich mir hier aus eigener Erfahrung diese Mühe. Inzwischen aber schüttelt man in Wittlich allgemein den Kopf über den Trierischen Volksfreund, weil er dem faustdick aufgetragenen verleumderischen Geschwätz wie dem des Herrn vom Bodensee ein Forum bietet. Auf welches Niveau lässt sich der Trierische Volksfreund mit der Veröffentlichung eines solchen eklatanten Pamphlets herab? Diese Frage stellen sich in Wittlich und Umgebung, wo die Kunst Georg Meistermanns übrigens nach wie vor hoch in Ehren steht, inzwischen viele seriöse Leser des Trierischen Volksfreunds. Es tut fast weh mitanzusehen, wie mit Beihilfe der maßgeblichen Tageszeitung dieser Region ein aus meiner Sicht zweifellos indoktrinierter Mann vom Bodensee das Ansehen der Stadt Wittlich besudeln darf. Schade um den Trierischen Volksfreund! Prof. Dr. Erwin Schaaf, Kinderbeuern