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Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Sicherung der Ruinen der Grevenburg

Denkmalschutz : 100 000 Euro für die Grevenburg

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Sicherung der Ruinen des Traben-Trarbacher Wahrzeichens.

Staatssekretär Dr. Denis Alt hat dem Stadtbürgermeister der Stadt Traben-Trarbach, Patrice Langer, einen Zuwendungsbescheid aus den Landesmitteln zur Erhaltung nicht staatlicher Denkmäler übergeben. Die Stadt bekommt 100 000 Euro, die der Sicherung von Überresten der Burgruine Grevenburg dienen.

„Rheinland-Pfalz ist ein Burgenland. Gut erhaltene Anlagen  und Ruinen zeugen gleichermaßen von der wechselvollen Geschichte unseres Landes. In Traben-Trarbach ist die Burgruine Grevenburg ein mehr als 700 Jahre altes Zeugnis für territoriale Konflikte, die schließlich auch zur Sprengung der Anlage führten. Durch ihre Entwicklung von einer Burganlage zur Festung ab 1680 ist die Grevenburg eine bedeutsame Burganlage und denkmalpflegerisch von besonderer Bedeutung. Den jetzigen Zustand zu erhalten ist uns ein wichtiges Anliegen, um die Bedeutung der Grevenburg für die Geschichte der Region deutlich zu machen“, sagte Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

Die Grevenburg wurde um 1350 erbaut und war besonders während einiger Kriege im 17. und 18. Jahrhundert stark umkämpft. Nachdem die Burg 1714 an Kurtrier übergeben wurde, begannen 1730 Reparaturarbeiten, die bereits 1735 durch die Sprengung der Burg wieder zerstört wurden. Fundamente, umfangreiche Stützmauern und die Westseite des Kommandantenturms bilden ihren heutigen Zustand. Diese Überreste sollen erhalten und gesichert werden. In einem ersten Bauabschnitt wurden die Felsen unterhalb der Burgmauern gesichert. Das Land hatte das mit 57 630 Euro gefördert. Im zweiten Bauabschnitt sollen nun die ruinösen Überreste der Kommandantenlogis und des Turms Donjon gesichert werden.

Stadtbürgermeister Patrice Langer freut sich über die Förderung: „Als Bürgermeister der Stadt Traben-Trarbach freut es mich sehr, dass wir mit Unterstützung des Landes  unser Wahrzeichen, die Grevenburg, langfristig erhalten können. Die Grevenburg mit ihrer Geschichte ist ein sehr beliebter Ausflugspunkt für unsere Touristen. Auch meine Mitbürger freuen sich, dass nach dem ersten Bauabschnitt der Felssicherung nun der zweite in Angriff genommen werden kann.“