Landeswettbewerb der Dehoga

Zum Bericht "Mit Bankett und Rinderfilet zum Sieg" (TV vom 18/19. Juni) schreibt diese Meinung:

Meinung

Sehr enttäuscht
Mit großer Spannung und umso größerer Enttäuschung habe ich die Berichterstattung über die Landesjugendmeisterschaft der Dehoga am 14. Juni in Mainz verfolgt. Bei den Jungköchen hat auch mein Sohn Maik Treis (Ausbildungsbetrieb Klostergaststätte Abtei Himmerod) teilgenommen und einen respektablen vierten Platz errungen. Ich war sehr enttäuscht zu lesen, wie die Gewinner aus dem Hotel Richtershof Mülheim auf den Schild gehoben und dabei die Leistungen der übrigen gut platzierten Teilnehmer mit Nichtbeachtung gestraft wurden. Nicht, dass den Vorgenannten diese Reihenfolge nicht zustünde. Nein, vielmehr erwarte ich von Journalisten eine Würdigung aller Umstände, die zum Ausgang des Ereignisses beigetragen haben. Es ist deren Pflicht, die Motivation unserer Nachwuchskräfte nicht durch unprofessionelle Berichterstattung mit Füßen zu treten. Über eine einseitige Gewichtung bestimmter Adressen oder Regionen möchte ich an dieser Stelle überhaupt nicht spekulieren. Man versetze sich nur einmal in die Gefühlswelt eines jungen hoch motivierten Auszubildende. Wie soll man es seinem "Kind" erklären, wenn es die Strapazen gemeistert hat und dann weder eine entsprechende Erwähnung noch eine Würdigung seiner Leistung zurückgespiegelt bekommt? Als langjährige Zeitungsleserin wünsche ich mir für die Zukunft eine ausgewogene Berichterstattung von derartigen Wettbewerben, damit in Zukunft alle Teilnehmer ähnlicher Veranstaltungen mit einer fairen Dokumentation der Fakten rechnen dürfen. Karin Treis, Meerfeld