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Landscheider Techniktalent packt die Traumnote

Landscheider Techniktalent packt die Traumnote

Sascha Norbert Heinz aus Landscheid-Burg ist der Beste aller Auszubildenden in den technisch-gewerblichen Ausbildungsberufen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz.

Landscheid/Büchel. Im vergangenen Jahr hat die Ausbildungswerkstatt des Jagdbombergeschwaders 33 ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Und von Anfang an waren die Ausbildungsplätze auf dem Flugplatz Büchel heiß begehrt, weil sich die Qualität der Ausbildung in dieser Fortbildungseinrichtung der Bundeswehr-Luftwaffe schnell herumgesprochen hatte.
Bester von allen Azubis


Ein weiteres Beispiel dafür liefert der 22-jährige Sascha Norbert Heinz aus Landscheid-Burg ab. Der Auszubildende zum Elektroniker für Geräte und Systeme hatte in einer vorgezogenen Abschlussprüfung 97 von 100 möglichen Punkten erreicht und war damit nach der Winterprüfung 2012/13 und der Sommerprüfung 2013 sogar der Beste aller Auszubildenden in den technisch-gewerblichen Ausbildungsberufen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz. Während einer Feierstunde in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle wurde er jetzt mit weiteren 409 jungen Azubis, die alle die Prüfung mit "sehr gut" bestanden hatten, sowie ihren Ausbildungsbetrieben von IHK-Präsident Manfred Sattler geehrt. Heinz selbst arbeitet nach dem erfolgreichen Berufsabschluss noch bis Ende des Jahres in seinem erlernten Beruf beim JaboG 33, ehe er mit dem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule in Trier beginnen wird. Doch wie hatte der äußerst begabte Techniker nach der mittleren Reife im Sommer 2010 den Weg zur Luftwaffe nach Büchel gefunden? "Mir war schon immer klar, dass ich etwas in Richtung Technik erlernen wollte. Auf die gezielte Empfehlung eines guten Bekannten hin, der auch beim Jabo gelernt hatte, habe ich mich beworben und bin dann, Gott sei Dank, auch angenommen worden", erinnert sich Heinz. Bereut hat er seine Entscheidung für das JaboG 33 nie. "Die Ausbildung war sehr gut, und ich habe richtig etwas gelernt. Jetzt freue mich natürlich auf das Studium, wo der Praxisbezug mir ganz bestimmt nicht von Nachteil sein wird." Und schmunzelnd fügte er noch an: "Manche gehen doch ins Studium und wissen noch nicht mal, wie man einen Lötkolben anfasst. Das kann mir jetzt ja nicht mehr passieren." Stolz ist natürlich auch der Leiter der Ausbildungswerkstatt, Werner Knechtges, auf seinen ehemaligen Azubi. "Wir waren mit ihm schon immer sehr zufrieden, aber dass er jetzt so einen grandiosen Abschluss hinlegt, ist natürlich einmalig." red