Landwirtin aus Wittlich bewirbt sich um Ceres-Award

Aus dem Archiv Juni 2019 : Magdalene Zelder hat gute Chancen auf Agrar-Auszeichnung

Magdalena Zelder, Junglandwirtin aus Wittlich-Bombogen, zählt zu den besten 33 Landwirten im deutschsprachigen Raum. Sie hat sich für den mit 10.000 Euro dotierten Ceres-Award qualifiziert.

Mit dem Preis werden Landwirte gewürdigt, die Außergewöhnliches leisten und dabei nachhaltig Verantwortung für Mitmenschen, Tiere und Umwelt übernehmen. Zurzeit sind die Juroren unterwegs, um die 33 Kandidaten auf ihren Höfen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zu besuchen und zu beurteilen. Mehr als 240 Landwirte haben sich im sechsten Jahr des Awards um die Auszeichnung beworben.

So auch Magdalena Zelder. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern, dem Hofhund, 90 Milchkühen und 720 Legehennen auf dem Berlingerhof. Was das Besondere daran ist? Der Neustart mit einem fremden Betrieb. Vor sechs Jahren haben die Existenzgründer den Hof samt Tieren und Technik gekauft. Seitdem hat sich einiges verändert:  Die Milchviehherde ist fast doppelt so groß und mit der Legehennenhaltung im Mobilstall hat sich die 31-jährige gebürtige Saarländerin ein zweites Standbein geschaffen. Die Eier vermarktet sie im Rund-um-die-Uhr-Selbstbedienungshofladen, ebenso wie die hofeigene Milch.

Der Ceres-Award gilt als die bedeutendste Auszeichnung in der Landwirtschaft. Neben dem Gesamtsieger, dem Landwirt des Jahres, werden Sieger in elf Einzelkategorien (Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Fleischrinderhalter, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmerin) gekürt.

Mehr von Volksfreund