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Landwirtschaft geht Hand in Hand mit Artenschutz

Landwirtschaft : Landwirtschaft geht Hand in Hand mit Artenschutz

Was haben die beiden großen Themen Landwirtschaft und Naturschutz miteinander zu tun? Sie können auf Dauer nicht unabhängig voneinander existieren, um uns Menschen eine nachhaltige Lebensweise zu ermöglichen.

Ohne Landwirtschaft gäbe es keine extensiv genutzten artenreichen Grünlandflächen, Ackerbrachen und -säume, die vielen Tier- und Pflanzenarten einen vielfältigen Lebensraum bieten. Programme des Vertragsnaturschutzes bilden oft das Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Abwechslungsreich genutzte Landwirtschaftsflächen gehören zur historischen Kulturlandschaft und bereichern das Landschaftsbild. Die vertraglich geförderten Pflegeprogramme tragen zur Entwicklung von artenreichen Wiesen und Weiden, Streuobstwiesen und Weinbergshängen, und so zur Erhaltung der Biotop- und Artenvielfalt bei. Ziel dieser nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützten Biotope ist der Erhalt von Lebensstätten und Lebensgemeinschaften seltener, in ihrem Bestand bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Auch weitere schützenswerte Biotope sind in einem Biotopkataster erfasst.

Das Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-RLP) stellt eine breitgefächerte Online-Datenbank mit Informationen zu unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Natur- und Umweltschutz dar, die kostenfrei für jeden zugänglich ist. Die erfassten Naturschutzdaten in Rheinland-Pfalz sind dort als digitale Geo- und Sachdaten gespeichert und abrufbar. Biotopkartierte Flächen, gesetzlich geschützte Biotope, von gentechnisch veränderten Organismen freizuhaltende Gebiete und vieles mehr, sind mit einem Mausklick abrufbar: http://map1.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php.

Bei Fragen steht Desiree Berg von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Tel: 06571 14-2466, E-Mail: Desiree.Berg@Bernkastel-Wittlich.de zur Verfügung.