Laufen vertieft Freundschaft

Seit vier Jahren laufen deutsche und amerikanische Sportler am deutsch-amerikanischen Lauf in Binsfeld zusammen. Im Vorfeld haben die Veranstalter des Sportvereins viele Kontakte zur Base und auch am Tag des Laufs ist Zeit für Begegnung und Austausch.

Binsfeld. (chb) Trommelwirbel, Läufer, die mit Pfiffen und Zurufen angefeuert werden, Durchsagen auf Deutsch und Englisch, so zeigt sich Binsfeld beim Deutsch- Amerikanischen Freundschaftslauf. Zum vierten Mal haben die Veranstalter des Sportvereins Binsfeld vor einem halben Jahr mit den Vorbereitungen begonnen, um die Kontakte zu den Nachbarn auf der Base zu intensivieren. "Früher haben wir immer ein gemeinsames Fußballturnier ausgerichtet, aber da immer mehr Leute im Dorf Nordic Walking und Laufen betreiben, und Laufveranstaltungen auch in anderen Dörfern sehr gut angenommen werde, wollten wir auch mal was Neues ausprobieren", erklärt Ewald Stuckert vom SV Binsfeld.Begonnen haben sie mit ungefähr 150 Läufern, in diesem Jahr sind 230 am Start. "Unser Lauf hat sich herumgesprochen, wir geben zum einen hohes Preisgeld aus, zum anderen haben uns schon Teilnehmer gelobt wegen der guten Organisation", berichtet Matthias Herges vom SV Binsfeld. "30 bis 40 Prozent der Läufer sind von der Airbase, ungefähr 30 Prozent Binsfelder und dann noch ungefähr 30 Prozent von außerhalb", sagt Herges weiter.Colonel Darryl Robertson, Leiter der Air Base gibt das Startzeichen für den Lauf und ist aktiv mit seiner Frau dabei. Im Vorfeld des Laufs treffen sich die Läufer beider Nationen zum Grillabend, und auch während des Laufs ergibt sich immer wieder die Möglichkeit sich näher kennen zu lernen, bei Kaffee und Kuchen oder bei Fachgesprächen übers Laufen. Die 40 Helfer des Sportvereins sind denn auch immer froh, wenn wie am vergangenen Lauf, das Wetter mitspielt, und auch die Bewohner Binsfelds kommen, um das Sportereignis aus der Nähe zu sehen.