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Leerstandsbekämpfung ala Wittlich

Stadtentwicklung : Was passiert mit den Leerständen?

(red) Wittlich hat gleich zweimal Besuch aus der unmittelbaren Nachbarschaft erhalten. Nach dem  Wirtschaftsdezernat der Stadt Trier waren  im neuen Jahr weitere  Gäste aus der direkten Nachbarschaft vor Ort. Die Entwicklungsagentur Bernkastel-Kues stattete Wittlich einen Besuch ab, um sich über die Stadtentwicklung direkt vor Ort zu informieren. Besonderes Interesse hatte das Team um Geschäftsführerin Bianca Waters nach Angaben der Stadtverwaltung Wittlich am Aktiven Leerstandsmanagement in der Innenstadt, kurz: Alwin, und der Umsetzung der Fördervorhaben im Rahmen des Konzepts „Aktive Stadtzentren“. Mit einem Vortrag und im Gespräch mit dem Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung Rainer Wener und der Alwin-Projektleiterin Verena Kartz wurden viele der Herausforderungen genannt, die die Stadtplaner der Kleinstädte der Region aktuell zu meistern haben. Begeistert waren die Bernkasteler vom Erfolg der  Vorhaben aus dem Wittlicher Innenstadtentwicklungskonzept aus dem Jahr 2011.

Viele der sanierungsbedürftigen Häuser in der Innenstadt Wittlich wurden mit der Aussicht auf Förderung von der Stadt entweder abgerissen oder komplett saniert. Auch drohende Leerstände in Gewerbeflächen war ein Thema. In dem Zusammenhang wurde besprochen, ob und wie man das Aktive Leerstandsmanagement nach Bernkastel-Kues übertragen könnte.