Leidensweg in Luxemburg

WITTLICH. (red) Im Rahmen des Emil-Frank-Forums wird Marc Schoentgen vom Comité Auschwitz, Luxemburg, am Dienstag, 22. Februar, 20 Uhr, einen Vortrag zum Thema "Die Juden in Luxemburg 1933 bis 1945" in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge, Wittlich, Himmeroder Straße, halten.

Als am 10. Mai 1940 die deutsche Wehrmacht Luxemburg besetzte, begann auch für die in Luxemburg lebenden oder dorthin geflohenen Juden ein Leidensweg. Zu den ersten judenfeindlichen Aktionen im September 1940 gehörte die Verordnung über das jüdische Vermögen, die die systematische Ausplünderung der Juden einleitete. Wenige Wochen später waren jüdische Gotteshäuser Ziele von Anschlägen. Ab Oktober 1941 wurden die Juden Luxemburgs in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. In den meist unbekannten Abschnitt der Geschichte des Nachbarlandes wird der Referent kompetenten Einblick geben.