Liss

Ich will ja nichts sagen, aber der Weihnachtsstress ist ja jetzt vorbei. Man freut sich zwar darauf, die ganzen Verwandten zu sehen, und ich koche auch gerne, aber es ist auch ganz schön, wenn man wieder seine Ruhe hat.

Mein Hermann fängt jetzt an, sich gute Vorsätze fürs neue Jahr zu überlegen. Aber das ist bei dem sowieso vergebene Liebesmüh. Ich weiß ja, die halten bei dem höchstens bis Drei Könige, wenn überhaupt. Ich mache das sowieso schon lange nicht mehr. Aber ganz unter uns: Das einzige, das sich mal gute Vorsätze fürs neue Jahr machen sollte, ist das Wetter. Der letzte Winter mild und ohne Schnee, der Sommer so verregnet, dass man sich kaum mal in den Garten setzen konnte, und der ganze Dezember dermaßen trüb, dass man in eine Winterdepression verfällt. Liebes Wetter: so nicht. Ich habe über die Feiertage ein Machtwort gesprochen, und es hat offenbar genützt: Zwar hatten wir grüne Weihnachten, aber der Jahreswechsel soll weiß sein. Ich brauche den Schnee ja nicht ewig, aber ihr seid sicher meiner Meinung: Ein Sommer soll warm und sonnig sein, und ein Winter ohne Schnee ist kein richtiger Winter. Liebes Wetter: Merk dir das für 2015! Eure Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%>