Lösung für Manderscheid

Zur Kommunalreform in der Verbandsgemeinde Manderscheid schreiben diese Leser:

Die Aussagen von Bürgermeister Wolfgang Schmitz aus Manderscheid im TV sowie die Vorschläge des Stadtrats Manderscheid zur Erweiterung der VG Manderscheid sind sowohl von der VG Daun als auch von den politisch Verantwortlichen der Ortsgemeinden aus Wittlich-Land klar als inakzeptabel zurückgewiesen worden. Noch bevor der VG-Rat Manderscheid überhaupt die Kommunalreform thematisiert hat, sind in mehr als vier Jahren der Freiwilligkeitsphase durch die Verweigerungspolitik vor allem durch Bürgermeister Schmitz die Verhandlungschancen zum Erhalt und der damit verbundenen Erweiterung der VG Manderscheid verspielt worden, mit der Folge, dass der Verwaltungssitz Manderscheid mit höchster Wahrscheinlichkeit verspielt worden ist. Die Konturen der Neustrukturierung zeichnen sich ab in einer "Nordschiene", deren Gemeinden zur VG Daun zugeschlagen werden und in einer "Südschiene", die zur VG Wittlich-Land ziehen wird. Der einstimmige Beschluss des Gemeinderats Großlittgen und die Bürgerbefragung in Großlittgen stellen wichtige Eckdaten zur Orientierung für den VG-Rat Manderscheid dar, an denen dieser nicht vorbeigehen kann. Vor allem, wenn weitere Gemeinden ihren Zuordnungswunsch kundtun. Spätestens, wenn in allen Ortsgemeinden die betroffenen Bürger durch eine Befragung ihre Willensbekundung äußern können, offenbart sich der Lösungsweg für die politischen Entscheidungsträger in der VG Manderscheid. Dann werden die strukturellen und geografischen Gegebenheiten der touristisch vom Vulkanismus geprägten "Nordschiene"-Ortschaften der bisherigen VG Manderscheid ihre logische Zuordnung im "Vulkaneifel-Kreis" finden. Die "Südschiene"-Ortschaften kommen dann nach dem Willen ihrer Bürger zur VG Wittlich-Land.

Röschen Stolz, Harald Niemann, Großlittgen

Kommunalreform