Lust auf Lamm

GEROLSTEIN/NEUERBURG. (red) Welche Leckerbissen können Spitzenköche aus dem zarten Fleisch des Eifeler Weidelamms kreieren? Mit dieser Frage und der Vorbereitung der Eifel Selektionsbetriebe für kulinarische Aktionen im kommenden Jahr befasste sich das dritte Eifeler Tischgespräch an der Regionalschule in Gerolstein und an der Realschule in Neuerburg.

Nach Einschätzung der Experten wird das Lammfleisch der Regionalmarke Eifel einen immer größeren Stellenwert in der Küche haben - sei es in der Gastronomie oder beim privaten Verbraucher. Denn um das Lammfleisch ranken sich keine Skandale wie Vogelgrippe, Rinderwahn oder Schweinepest. Die Tiere der Regionalmarke werden zudem in Herden überwiegend draußen gehalten, der Einsatz von Futter aus anderen Regionen ist untersagt oder mit strengen Auflagen belegt. Das Lammfleisch der Marke Eifel ist deshalb äußerst vitaminreich und fettarm. Grund genug für die Eifel-Selektionsbetriebe, sich diesem Tier zu widmen. "Dabei gilt es zunächst einmal, Vorurteile bei unseren Gästen aus dem Weg zu räumen" , sagt Thomas Herrig vom Gasthaus Herrig in Meckel und Sprecher der Eifel-Selektionsbetriebe. "Viele denken beim Lammfleisch an zähes und sehr kräftig schmeckendes Hammelfleisch, das zugegebenermaßen früher schon mal auf den Speisezetteln stand. Aber das ist keinesfalls mit dem Lammfleisch der Marke Eifel vergleichbar. Unser Lammfleisch hat einen milden Geschmack und ist superzart." Um den Gast und damit auch den Verbraucher davon zu überzeugen, dafür engagieren sich die Eifel-Selektionsbetriebe und wollen in dieser Saison den Startschuss für den Siegeszug des Lammfleischs geben. Geplant sind Pauschalarrangements, spezielle Menüs und gastronomische Aktionen im Zeitraum vom Herbst 2006 bis zum Sommer 2007. Info: www.eifel.info oder www.regionalmarke-eifel.de.

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