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Märkte rücken näher ins Zentrum

Märkte rücken näher ins Zentrum

Dreimal im Jahr mussten die Autos auf dem Moselvorgelände den Krammärkten der Stadt weichen. Dazu gehörten der Mittfastenmarkt im März, der Michaelsmarkt im September und der Nikolausmarkt im Dezember.

Doch damit ist jetzt Schluss - zumindest was die Örtlichkeit betrifft. Die Händler ziehen mit ihren Angeboten auf den Karlsbader Platz und zum Gestade. Dazu wird an den betreffenden Tagen die Straße von der Brücke in Richtung Graach bis zum alten Moselbahnhof gesperrt.
Den Stadtverantwortlichen war es wichtig, an den Märkten festzuhalten, denn schließlich gibt es sie schon seit dem Mittelalter in Bernkastel-Kues. Die ersten Händler oder Krämer haben ihre Waren auf dem Marktplatz angeboten. Die Bürger bekamen dort alle Dinge des alltäglichen Gebrauchs wie Kurz-, Stahl-, Haushalts- oder Strumpfwaren. In der Vergangenheit kam von Seiten der Besucher Kritik auf - vor allem bezüglich Angebot und Ambiente: Zum einen belasten die Märkte die ohnehin angespannte Parkplatzsituation in der Stadt - zum anderen würde ein Überangebot an Textilien nicht den Sinn eines Krammarktes erfüllen, hieß es.
Die Stadt nahm die Kritik auf. Das Ergebnis: Die Märkte werden durch die Verlagerung auf den Karlsbader Platz und das Gestade wieder mehr ins Zentrum rücken. Die Marktfläche hat sich um die Hälfte verringert, sodass die Händler enger zusammenstehen und damit mehr Marktcharakter aufkommt. Am Mittwoch, 2. März, wird der Mittfastenmarkt auf dem Karlsbader Platz starten. Von 9 bis 18 Uhr werden die Händler vor Ort sein. Ansprechpartnerin für die Märkte: Petra Maxheim-Jansen, Telefon 06531/96190. red