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Wirtschaft: Mal schauen, was übrig bleibt

Wirtschaft : Mal schauen, was übrig bleibt

Von der auf den ersten Blick großen Zahl, 1300 Hektar Potenzialfläche für Industrie und Gewerbe, sollte man sich nicht täuschen lassen. Wenn davon nur ein Bruchteil realisiert würde,  dürften Investoren froh sein. Denn gleiches hat man bei der Ausweisung der Vorrangflächen für Windkraft in der VG Wittlich-Land  gesehen.

Da wurden anfangs auch enorme Flächen ins Auge gefasst. Zum Schluss blieb nicht viel übrig. Bei der Planung von Industriegebieten wird es nicht anders ausgehen. Denn sobald die Anhörung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange beginnt, der Umwelt- und Naturschutz sowie die Interessen der Landwirtschaft und des Tourismus für die angepeilten Flächen genauer betrachtet werden, dann dürften die gigantischen Potenzialflächen auf eine überschaubare Größe zusammenschrumpfen. 
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