Maler in dritter Generation

50 Jahre Familienunternehmen Dahm in der Region: Alles hat 1963 mit einem Mini-Betrieb in der Bernkasteler Burgstraße begonnen. Heute hat das Unternehmen seinen Sitz in Andel und beschäftigt insgesamt 40 Mitarbeiter.

Rudolf Dahm machte sich vor 50 Jahren in der Burgstraße mit gerade mal einer Handvoll Mitarbeiter als Maler selbstständig. Sohn Peter Michael war stets dabei, wenn Papa unterwegs war: "Samstagmittags wurden damals die Geschäfte gemacht. Da gab es Kaffee und Kuchen und Schokolade", erinnert sich Peter Dahm (46), der 2000 den väterlichen Betrieb mit zwölf Mitarbeitern übernahm. "Vater hatte in einem kleinen Büchlein die ganze Firma, das ist heute unvorstellbar."

Geändert hat sich auch der Firmensitz: 1989 ging es ins Gewerbegebiet Andel: Hier wurde die erste Halle mit einer Größe von 400 Quadratmetern erbaut. "Von außen sah das unscheinbar weiß aus", erinnert sich Dahm. "Als mein Vater in Urlaub war, meinte er vorher: Unser Gebäude sieht keiner." Das ließ sich der Sohn nicht zweimal sagen: Kurzum strich er das Gebäude rot an - das sah nun jeder, und jeder sprach drüber. Zwischenzeitlich ist eine Halle für eine Autolackiererei dazugekommen, und eine Wohnebene ist aufgestockt worden. Zudem zeigt sich das Gebäude in bunte Farben. Von ehemals vier Autos im Fuhrpark stehen heute 20 PKW und LKW auf dem 3100 Quadratmeter großen Firmengelände. 2011 wurde der Zweig Gerüstbau mit 20 000 Metern Stahlgerüst ins Firmenkonzept hinzugenommen. Putz- und Trockenbau sowie Containervermietung bietet das Familienunternehmen zudem an. Die Söhne Michael (22), der 2010 zweiter Geschäftsführer wurde, und Christoph (19) setzen die Tradition fort.

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