1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Manderscheid bekommt neues Gerätehaus, das Dreiser wird saniert.

Feuerwehr : Mehr Platz für die Feuerwehr

Manderscheid bekommt ein neues Gerätehaus, das in Dreis wird erweitert. Kostenpunkt: 1,4 Millionen Euro.

Es wird aufgerüstet: Im Burgenort Manderscheid soll die Feuerwehr ein komplett neues Gerätehaus bekommen, in Dreis soll das Gerätehaus ausgebaut werden. Insgesamt 1,4 Millionen Euro sollen investiert werden um die Projekte umzusetzen, so VG-Bürgermeister Dennis Junk. Die Kosten trage grundsätzlich die Verbandsgemeinde. Ob sich das Land an den Kosten beteiligt, sei noch nicht klar, die Verhandlungen stünden noch aus.

Der Großteil dieser Summe soll für den Neubau in Manderscheid aufgewendet werden. Vier Stellplätze solle das etwa 1,2 Millionen Euro teure Gebäude haben, die geplante Größe sei mit dem Feuerwehrgerätehaus Laufeld vergleichbar, so Junk weiter. Entstehen soll es in der Verlängerung des Manderscheider Gewerbegebiets, laut Grundsatzbeschluss des VG-Rates vom 11. März entweder neben dem Penny-Markt oder der noch nicht errichteten DRK-Wache.

Das Dreiser Feuerwehrgerätehaus soll für rund 200 000 Euro erweitert werden. Dies soll laut Beschlussvorlage einen größeren Schulungsraum ermöglichen und die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung ermöglichen. Dies bezeichne die Trennung zwischen sauberen und verschmutzten Arbeitsbereichen, erklärte Junk. „Durch dieses Prinzip soll eine Verschleppung von unerwünschten Stoffen insbesondere durch Personen vermieden werden.“ Erst in den vergangenen Jahren sei dieses Prinzip umgesetzt worden, und der Handlungsbedarf bei den Gerätehäusern sei freiwillig, so Junk weiter. Nach und nach wolle die VG die Trennung aber umsetzen.

Grundsätzlich sprach der VG-Bürgermeister sich für die Stärkung der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde aus und lobte die Einsatzkräfte: „Insgesamt kann man festhalten, dass dem Verbandsgemeinderat über alle Parteigrenzen hinweg die Zukunftsfähigkeit unserer Feuerwehren sehr wichtig ist und wir uns auch gerade vor dem Hintergrund der Starkregenereignisse für neue Gefahrenlagen gut aufstellen müssen. Darüber hinaus ist wichtig, dass viele Baumaßnahmen finanziell erst möglich werden durch die enormen Eigenleistungen der Feuerwehrkräfte.“