Manderscheid lädt ein zum Burgenfest 2019

Burgenfest : Ein neues Kapitel mit mehr Feuer an den Manderscheider Burgen

In Manderscheid wird am letzten Augustwochenende wieder gefeiert: Beim Burgenfest gibt es eine neue Episode des Ritterturniers, Künstler, die fast schon zum Inventar gehören, und viele Neuerungen.

Nach dem Burgenfest ist vor dem Burgenfest: Bereits seit August 2018, unmittelbar nach der 34. Auflage des Traditionsfests in Manderscheid, habe man mit den Planungen für das diesjährige Fest am 24. und 25. August begonnen, sagen Sigrun Neumann und Tobias Stadtfeld vom Burgenverein, der das Fest organisiert.

Die Organisatoren haben sich für dieses Jahr einige Neuerungen einfallen lassen: Mit Karl Fischer aus Hellenthal (Kreis Euskirchen) wird ein deutschlandweit bekannter Falkner nach Manderscheid kommen und, wie Tobias Stadtfeld sagt, einen Seeadler fliegen lassen und ins Ritterspiel eingebunden werden. Von einem Probeflug der Tiere in Manderscheid war Stadtfeld begeistert: „Das hat uns sehr gut gefallen. Das ist schon spektakulär, was die machen“, sagt er.

Und auch die Handlung des Ritterturniers wird neu sein, denn in diesem Jahr wird die zweite Episode der insgesamt dreiteiligen Handlung  gezeigt. Bei „Die Rache des Erzbischofs“, so der Titel, soll der Fokus mehr auf Action liegen als bei Teil eins. „Es wird mehr Kämpfe, mehr wilde Aktivitäten zu Pferd und abends mehr Feuer geben“, sagt Stadtfeld. Zumindest, wenn es das Wetter zulässt.

Für die Zuschauer des Ritterturniers werde es mehr Plätze auf der erweiterten Waldtribüne geben, auf der Turnierweise könnten mehr Aktionen stattfinden, da die Bühne an den Rand versetzt wurde, und auch neue Aussteller werden sich präsentieren, wie Sigrun Neumann sagt. Und: „Es gibt zum ersten Mal Bauernhof-Eis“, sagt sie.

Neben den Neuerungen gibt es auch zwei besondere Gründe zu feiern: Harald Peinzke, Herold und Programmkoordinator des Ritterturniers, feiert am Festsamstag auf den Tag genau sein 40. Bühnenjubiläum, und die Musiker „Die Heidweilers“ machen seit 25 Jahren Straßenkunst und sind seit 20 Jahren beim Burgenfest in Manderscheid dabei.

Parkplätze wird es wieder in Pantenburg und Manderscheid geben, schließlich kommen viele Gäste aus der gesamten Region, aus Nordrhein-Westfalen oder den Nachbarländern. Wie im vergangenen Jahr wird es auch dieses Mal wieder einen Shuttle-Bus geben, da die an der Burg vorbeiführende L 16 gesperrt wird (siehe Extra). „Das hat im vergangenen Jahr gut geklappt, das hätten wir so nicht erwartet“, sagt Stadtfeld.

Aber auch Gäste, die wegen des Burgenfests das gesamte Wochenende in der Stadt bleiben, gibt es einige: „Die Betten in Manderscheid sind immer etwa ein Jahr im Voraus ausgebucht“, sagt Tobias Stadtfeld, selbst Hotelier der Heidsmühle. Auch hier scheint sich das Motto „Nach dem Burgenfest ist vor dem Burgenfest“ zu bewahrheiten.

Weitere Infos zum Burgenverein und den anderen Terminen auf der Burg wie unter anderem „Lebendige Burg“ (12. und 13. Oktober) oder Burgenweihnacht am ersten Adventswochenende gibt es im Internet unter www.burgenverein-manderscheid.de/

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