Wirtschaft Manderscheid schafft mehr Gewerbeflächen

Manderscheid · Die Burgenstadt ist dabei, ihr Gewerbegebiet zu erweitern und Platz für neue Unternehmen zu schaffen. Es sollen sich aber nicht nur Firmen ansiedeln.

 Manderscheid ist für seine Burgen bekannt.

Manderscheid ist für seine Burgen bekannt.

Foto: TV/Christian Moeris

  Die Erweiterung des Gewerbegebiets in Manderscheid nahe Penny und Norma auf der grünen Wiese ist beschlossene Sache. In seiner öffentlichen Sitzung hat der Stadtrat nun die Erschließung des eineinhalb Hektar großen Plangebiets zwischen Wald und Landesstraße L 46 beschlossen.

Auf dem Areal sollen sich aber nicht nur neue Unternehmen ansiedeln:  Neben Gewerbebetrieben wird es dort einen Bauplatz für ein neues Feuerwehrgerätehaus geben, und auch eine Verlegung der DRK-Rettungswache aus der Friedrichstraße ins neue  Gewerbegebiet sei im Gespräch, erklärt Stadtbürgermeister Günter Krämer auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Stadt Manderscheid werde der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die beim Thema Feuerwehr für alle Kommunen die Planungshoheit habe, das Grundstück zum Neubau des Feuerwehrhauses unentgeltlich überlassen. „Wir stellen Grund und Boden für null Euro zur Verfügung. Das tun wir für die Feuerwehr“, sagt Stadtbürgermeister Krämer.

Was Verlegung und Neubau einer Rettungswache im geplanten Gewerbegebiet angehe, so Krämer, stehe man noch in Verhandlungen mit dem DRK.

Wie viele Gewerbebetriebe sollen denn im Erweiterungsgebiet ein neues Zuhause finden? Krämer: „Es kommt drauf an, was die einzelnen Betriebe an Fläche brauchen, ob 2000, 3000 oder 4000 Quadratmeter. Mit den Bauplätzen für Feuerwehr und DRK haben wir insgesamt 1,5 Hektar.“ In wie viele Bauplätze das Gebiet letztlich aufgeteilt werde, hänge von der Nachfrage ab. Bislang gebe es für das Areal jedoch noch keine Anfragen von Unternehmen, so Krämer. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Krämer: „Wenn die Fläche fertig erschlossen ist, dann haben wir eine attraktive Gewerbefläche und hoffen, dass Unternehmen kommen.“

Die Ausbauarbeiten für die Erschließungsstraße werden jetzt ausgeschrieben. „Wir warten ab, was da an Angeboten zurückkommt und ob es derzeit Unternehmen gibt, die direkt anfangen könnten.“ Er halte es nicht für ausgeschlossen, sagt der Stadtbürgermeister, dass die knapp 100 Meter lange Erschließungsstraße, zu deren beiden Seiten sich das neue Gewerbegebiet erstrecken soll, noch in diesem Herbst gebaut werden könne. „Die Frage ist, wie schnell da was auf die Ausschreibung zurückkommt.“

Die Erschließung sieht neben der 4,5 Meter breiten Fahrbahn mit Wendehammer und Straßenbeleuchtung unter anderem auch eine „hochwertige DSL-Versorgung mittels Glasfasertechnik“ vor.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort