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Mehr als 10 000 Gäste genießen den Herbst

Mehr als 10 000 Gäste genießen den Herbst

Der Morbacher Herbst hat mit seiner Vielfalt an Ständen mehr als 10 000 Menschen angelockt. Der Schwerpunkt auf regionalen Produkten unter dem Motto "Ebbes von hei und doch so nahe" kam gut an.

Morbach. Brände und Liköre aus Kirrweiler, Leberwurst und Wolle von Schafen aus Hunolstein, Leindotteröl aus der Wintersbacher Mühle - dies sind nur ein paar Beispiele der Waren, die beim Morbacher Herbst angeboten wurden. An mehr als 114 Ständen konnten die Besucher passend zum Motto "Ebbes von hei und doch so nahe" vor allem regionale Produkte finden.
Das Motto spielte auf die Regionalmarken des Hunsrücks (Ebbes von Hei!) und des Regionalbündnisses Soonwald-Nahe (SooNahe) an. Und es kam an. Dirk und Sabine Berger, beide 49 Jahre alt, aus Bruchweiler lobten: "Hier gibt es Sachen, die man sonst nicht bekommt. Vor allem Einheimisches anzubieten, ist eine super Idee." Das Paar kommt schon seit Jahren zum Morbacher Herbst.
Auch bei Jüngeren kam das Motto gut an. Nina Sohn (26) aus Mörschied sagte: "Hier gibt es keine unnötigen Sachen, die es überall gibt. Der Markt gefällt mir sehr gut."
Sonnenstube des Hunsrücks


Bürgermeister Andreas Hackethal, der zur Eröffnung zusammen mit Ina Mertiny-Dombrowski vom veranstaltenden Gewerbe- und Verkehrsverein Morbach die Besucher begrüßt hatte, freute sich über ein Bilderbuchwetter, "das Morbachs Namen Sonnenstube des Hunsrücks wieder alle Ehre macht." Erstmals hieß er die Soonwaldfee Katharina Behrenz, die den Soonwald-Nahe-Naturpark repräsentiert, willkommen.
Bereits zur Mittagszeit war im Morbacher Zentrum so viel los, dass es eng wurde in den Gassen und Straßen. Der Duft von Waffeln, Kartoffelpuffern und Hochwaldsteaks lockte die Hungrigen in Scharen an die Stände. Herbert Noll vom Ordnungsamt schätzte am Abend, dass der Markt besser besucht war als in den Vorjahren und diesmal mehr als 10 000 Besucher gekommen waren.
Neben Kulinarischem wurde viel Schönes wie Strohfiguren, Filzhüte und selbst genähte Kinderkleider angeboten. Handwerker, zum Beispiel ein Korbflechter und ein Drechsler, zeigten, wie sie arbeiten. Kinder konnten Kaninchen, Schweine und Kälbchen streicheln, aber auch töpfern und mit der Carrerabahn Rennen fahren. Musik und Tänze beispielsweise von der Kindertrachtengruppe der Grundschule Gutenthal ergänzten das Programm.