Mehr als ein Notiz-Block

Wilma surft leidenschaftlich. Nicht sportlich, sondern gemütlich: Sie macht das mit dem Computer. Und da in dem Zwischennetz hat sie einen Block gefunden, der sich aber im Internet Blog schreibt. Egal. Auf oder in dem Block steht jedenfalls was über Wittlich. Weltweit! Doll.

Wilma hat mir das ausgedruckt, weil der Mensch auch über mich geschrieben hat. Hoho: Ich bin im Computer! Wilbert allgegenwärtig, ohne dass ich es weiß, Allmächtiger! Ich soll demnach jedenfalls die Pichtermann Stiftung ins Leben rufen, die einen Preis zur Säubrennerkirmes verleiht. Das hat mich neugierig gemacht. Wilma musste mir alles aus dem Block zeigen. Und siehe da, der Unbekannte scheint ein helles Köpfchen zu sein. Er weiß: "Auch in Wittlich wird es erst abends dunkel!" Und er will sogar dem Stadtrat helfen mit einer Idee für die Verbesserung des Wegs zum Vitelliuspark: Die Einzelhändler der Innenstadt (die haben ja abends die Geschäfte zu) sollen sich am Weg mit Fackeln postieren, weil die wären froh, endlich mal gebraucht zu werden. So die Empfehlung für den "Beleuchtungsausschuss". Die Kostenfrage hat der vermutlich Hansen heißende Herr gut gelöst: Sachspenden! "Fleischwurst mit Senf oder eine Tasse Kaffee würde den Einsatz der Fackelträger positiv beeinflussen, genug Spender sollten sich auf der grünen Wiese hierfür finden." Ich, Wilbert, unterstütze das, hätte aber lieber eine Frikadelle mit Senf bitte. Dafür liefere ich eine Zusatz-Idee, falls das Wittlicher Fackelträgertum ausschussreif wird, nämlich den Titel der erforderlichen Beschlussvorlage: "Wittlichs Weg leuchtet." Und nicht dass der Stadtmarketingverein mir den Begriff klaut! Der hat ja "Wittlich leuchtet" schon in die Innenstadt gebracht. Aber bald ist ja St. Martin, da könnten die Einzelhändler mit der "Wittlichs Weg leuchtet"-Premiere einfach mal "Danke" dafür sagen. Im Vitelliuspark hat ja ein Geschäft bis 22 Uhr auf. Siehste: Da hätten dann die vielen Fußgänger-Kunden auch was davon. Falls, wie auch Herr Hansen meint, noch Lichtgestalten vom Beleuchtungsausschuss mitmachen, muss man aber aufpassen, dass keiner Angst kriegt. Das wäre dann eher was für Hallo Wien statt Sankt Martin.
Wilbert