Mehr Fahrspaß auf der Höhenstraße

IMMERT. Damit es auf der Hunsrückhöhenstraße schneller voran geht, sollen im Frühjahr auf einem Teilstück der Bundesstraße die Bauarbeiten für eine dritte Fahrspur beginnen.

Lastkraftwagen an Lastkraftwagen, Auto an Auto, Stoßstange an Stoßstange. Wer oft auf der Hunsrückhöhenstraße unterwegs ist, sehnt sich genauso oft eine dritte Fahrspur herbei, um die Brummis überholen zu können und, um schneller ans Ziel zu kommen. Abhilfe soll in diesem Frühjahr der Bau einer dritten Fahrspur schaffen. Die Bauarbeiten beginnen im Mai

"Der Ausbau der B 327 beginnt an der L 150 westlich von Immert und endet unmittelbar in der Spitzkehre in der Nähe der Klarenmühle im Talbereich Richtung Morbach", sagt Hans-Michael Bartnick, stellvertretender Dienststellenleiter des Landesbetriebs Straßen und Verkehr (LSV) in Trier, auf TV-Anfrage. "Die Zusatzfahrstreifen werden auf einer Länge von etwa 4,2 Kilometern angebaut", erklärt er. Geplant sind Überholmöglichkeiten in beide Fahrtrichtungen - nach Hermeskeil und nach Morbach. Die Erweiterung der Hunsrückhöhenstraße um dieses Teilstück wird rund drei Millionen Euro kosten, die der Bund als Baulastträger übernimmt. Die Arbeiten an einer der wichtigsten Verkehrsadern sollen im Mai starten und voraussichtlich im Herbst 2007 enden. Zahlreiche Bäume entlang der Bundesstraße sind bereits gefällt, die Vorarbeiten sind geleistet. Die Bagger können also kommen und den Weg für die Überholspur bahnen. Damit der Verkehr auch während der Bauarbeiten möglichst gut fließen kann, werden die Fahrstreifen für die Fahrzeuge verengt. Während einiger Bauarbeiten werde eine Ampel zudem den Verkehr regeln, sagt Bartnick. Damit sei die Erweiterung der B 327 wahrscheinlich noch nicht beendet, erklärt Bartnick: "Es gibt weitere Planungen zum Anbau von Zusatzfahrstreifen im Bereich von Gutenthal und Wenigerath." Die Erweiterung dieses Streckenabschnitts werde derzeit noch geplant, ein konkretes Konzept liege aber noch nicht vor.