Kommentar : Der Bedarf wird weiter steigen

Es ist eine gute Nachricht für alle Menschen im Kreis. Denn das Thema Tod betrifft jeden. Nachdem die Trägerschaft geklärt ist, kann jetzt das Hospizhaus gebaut werden.

Vertreter der Trägergesellschaft, von links: Hanne Benz, Projektverantwortliche, St. Raphael CAB, Michael Puhl, Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz, Bruder John Francis, Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz, Bruder Bonifatius, Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz, Manfred Führ, Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück, Thomas Buckler, St. Raphael CAB, Friedbert Wißkirchen, Caritasverband Westeifel, Frank Zenzen, Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück, Winfried Wülferath, Caritasverband Westeifel, Oliver Winter, St. Raphael CAB, Michael Förster, Gesellschaft der Katharinenschwestern. Foto: TV/Winfried Simon

Der Bedarf nach Hospizplätzen ist groß, und er wird weiter steigen. Waren 1996 in Deutschland nur 30 stationäre Hospize für Erwachsene verzeichnet, hat sich die Anzahl bis heute auf etwa 250 mehr als verachtfacht. Der letzte Weg für unheilbar erkrankte Menschen und ihre Angehörigen ist schwer. Ein Hospizhaus kann daher ein guter Ort sein, in dem bis zum letzten Atemzug ein hohes Maß an Pflege sowie menschliche Zuwendung möglich ist. Das Hospizhaus ist eine wichtige Ergänzung zum ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Kreis mit seinen 39 ehrenamtlichen Hospizhelfern. Dieser Dienst am Nächsten kann nicht hoch genug geschätzt werden.

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