Meinung

Klima des Vertrauens Es ist nicht so, dass die Trittenheimer Ratsmitglieder in Zukunft nur noch gebannt an den Lippen von Christiane Horsch hängen werden und alles, was sie sagt, widerspruchslos hinnehmen.

Schließlich sind hier, wie anderswo auch, Leute am Werk, die Ahnung von den Dingen vor Ort haben und wissen, was machbar ist. Das Rad muss also nicht neu erfunden werden, obwohl es in der vergangenen Jahren nur selten rund lief. Aber eines wird schon nach den ersten Tagen von Horschs Amtszeit deutlich. Es herrscht bereits ein Klima des Vertrauens. Die neue Verwaltungschefin geht auf die Leute zu: partnerschaftlich und nicht in der Art eines Oberlehrers, der alles weiß und keinen Widerspruch duldet. Oder, was noch schlimmer wäre, als Person, die ebenfalls keinen Widerspruch duldet, der aber auch fachliche Kompetenz fehlt. Horschs Anfang macht Mut für ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl. c.beckmann@volksfreund.de