Menschen im Verein

Eisenschmitt · "Die Ärmel hochkrempeln, damit es vorangeht", das sagte Georg Fritsche vor zehn Jahren, als er zum ersten Vorsitzenden des Förderkreises Kultur und Geschichte gewählt wurde. Inzwischen ist das Clara-Viebig-Zentrum etabliert und zu einer Art Museum geworden.

Georg Fritsche.Foto: privat

Jedes Jahr kommen zwischen 1000 und 1200 Besucher um sich den Ort und das Gebäude anzusehen. Georg Fritsche macht für sie die Führungen. Er erklärt: "Es kommen Gruppen aus Kirchengemeinden oder Senioren, die alle sehr interessiert sind, an der Geschichte des Dorfes." Der Förderkreis setzt sich aber nicht nur für die Geschichte, sondern auch für den Ort ein, und ist bei vielen anderen Veranstaltungen Mitorganisator, beispielsweise bei den Walderlebnistagen oder Puppenspielen, die Kinder und Jugendliche ansprechen. Bei Festen wie dem Brunnenfest der Freiwilligen Feuerwehr sind sie ebenfalls mit dabei. Für Georg Fritsche waren die schönsten Erlebnisse die Einweihung und die Vorstellung der Ortschronik im Jahr 2006. Er erinnert sich: "Das Gebäude war damals in einem baulich sehr schlechten Zustand und wir als Gemeinde haben es gekauft und renoviert, obwohl wir eigentlich kein Geld dafür hatten. Inzwischen verkörpert das Clara-Viebig-Zentrum die Geschichte des Ortes", sagt er nicht ohne Stolz in der Stimme. Das das Gebäude inzwischen auch einen Jugendraum beherbergt und die Borromäus-Bücherei der Kirche dort untergebracht ist, zeigt für ihn, wie breit gestreut die Aktivitäten in der Gemeinde und im Förderkreis sind. chb