1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Menschen sind eins mit Landschaft und Fluss

Menschen sind eins mit Landschaft und Fluss

Dass die Mosel, zumal die Schleife bei Traben-Trarbach, eine faszinierende Landschaft ist, das mag nicht neu sein. In schönen Aufnahmen und Panoramabildern die schönsten Blickwinkel zusammengestellt zu sehen, das ist jetzt im Lichtenauer Rathaus möglich.

Traben-Trarbach/Lichtenau. (red) Hubertus Schulze-Neuhoff, Diplom-Meteorologe und Moselaner "aus der Egge" (so nennt sich ein bis zu 468 Meter hoher Mittelgebirgszug im östlichen Nordrhein-Westfalen bei Paderborn), macht in knapp 50 Darstellungen, Fotos und Gemälden die Landschaft der Mittelmosel (Traben-Trarbach, Enkirch, Kröv und Kövenig) präsent. Herausragen dabei die Bilder von Heinz Ames, Stefan Riemer (Köln) und Christopher Arnoldi aus Veldenz. Josef Candels (1903-1993), der Maler des "poetischen Realismus", ist mit seinem Gemälde von "Enkirch und Kövenig vertreten. Hubertus Schulze-Neuhoff, der sich selbst als Idealist bezeichnet, lud die Teilnehmer der Ausstellungseröffnung nicht nur zu seiner zehnten Schanzentour am 21. Juni 2008 nach Traben-Trarbach ein, er hatte, wie es sich für eine Moselinformation ziemt, auch ein Weinverkostung organisiert. Bei dieser Gelegenheit fand er zahlreiche Verbindungen von Menschen an der Mosel zu den Westfalen. "Warum nicht einmal Bilder aus der Egge an der Mosel zeigen?" Damit lud er den Bürgermeister und Interessenten ein, mit einer Fotoserie aus Lichtenau an die Mosel zu kommen. Mit den Sehenswürdigkeiten, den Klöstern Corvey und Hardehausen, mit den Egge-Highlights Karlschanze, Externsteine und Fauler Jäger, könnte man an der Mosel sicher Interesse wecken. Zu seiner 10. Schanzentour lud HSN, wie Hubertus Schulze-Neuhoff sich gern nennt, Interessenten und Moselliebhaber und -kenner ein. Ob aus der Verbindung Traben-Trarbach - Lichtenau mit einer Entfernung von vier Autostunden eine Städtepartnerschaft werden könnte, dazu mochte sich der Bürgermeister nicht verbindlich äußern: "Wir wollen erst wieder einmal den Moselwein genießen, dann sehen wir weiter." Wange stellte in seiner Begrüßung die noch intakte Mosellandschaft in den Mittelpunkt, die sich ihre Eigenart über viele Jahrhunderte bewahrt habe.