Mit dem Bagger kehrt die Hoffnung zurück

Mit dem Bagger kehrt die Hoffnung zurück

HUNOLSTEIN. (urs) Bereits in den 90er-Jahren ist in Hunolstein die Idee aus der Taufe gehoben worden, einen Dorfplatz anzulegen. Nun wird es endlich Ernst.

Seit Jahren spukt die Idee schon in den Köpfen der Hunolsteiner herum, die Idee von einem neuen Dorfplatz. Doch da sich über den langen Winter nur wenig getan hat, hatten einige Bürger schon befürchtet, dass daraus nun doch nichts mehr werden würde. So etwa Ortsvorsteher Heribert Knob, der allmählich wieder aufatmen kann. Sah er doch zeitweise schon einen "Ritt auf dem Feuer" vor Augen, besorgt um den an Bedingungen geknüpften Zuschuss. Natursteinpflaster mit Rasen kombiniert

Stattdessen dürften mit Anrücken eines Baggers, der mit der Grob-Gestaltung der Fläche begonnnen hat, jetzt auch hartnäckigste Zweifler beschwichtigt sein. Denn offensichtlich wird der Platz doch noch im Laufe des Sommers fertig werden. Was auch erforderlich ist, um den bereits bewilligten Zuschuss zu bekommen, der an diese zeitliche Vorgabe geknüpft ist. Etwa sieben Wochen werde er aber wohl brauchen, schätzt der Morscheider Bauunternehmer Tobias Martini, der mit der kompletten Ausführung beauftragt ist. Sobald das Erdreich etwa 40 Zentimeter tief abgetragen ist, geht es laut Martini ans Verlegen des Natursteinpflasters, das mit einer Rasenfläche kombiniert wird. Danach werden am Standort der vor fünf Jahren abgerissenen ehemaligen Dorfschule eine Bruchsteinmauer errichtet und ein Sandsteinbrunnen aufgestellt. Bepflanzung mit Bäumen und Beeten

Außerdem erhält der Platz eine Fläche, auf der eine Tischtennisplatte zu sportlicher Betätigung einladen soll - plus Info-Tafel, Sitzgruppe und einer Feuerstelle zum Jugendraum hin. Einen teils verglasten Holzpavillon, der als Buswartehäuschen dienen soll, wird die Zimmerei Bohr errichten. Das I-Tüpfelchen des Platzes ist die geplante Bepflanzung mit Ahorn, Linde, Walnussbaum und Hasel sowie mit Hecken und Blumenbeeten. Alles in allem stehen die Chancen derzeit jedenfalls gut, dass aus dem seit den 90er-Jahren von der Gemeinde angestrebten Dorfplatz noch in diesem Jahr Wirklichkeit wird.

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