Mit dem Oldtimer nach Kröv

Der Tennisclub Kröv mit dem Vorsitzenden Achim Schneiders kümmert sich nicht nur um die Belange seiner fünf Jugend- und zwei Seniorenmannschaften, sondern auch um große Fest ereignisse im Moselort.

Kröv. (lyv) Wenn sich die Übernachtungszahlen in Kröv häufen oder wieder einmal ein Tennisplatz in dem schmucken Moselort angelegt wird, dann ist das eine Folge des Engagements der Vorstandsmitglieder des Tennisclubs Kröv. "Ohne gute Leute im Hintergrund wäre das nicht zu bewerkstelligen", sagt Achim Schneiders, der seit Gründung des Vereins im Dezember 1989 an der Spitze des Clubs steht. In den vergangenen zehn Jahren konnten so ein etwa 300 Quadratmeter großes Clubhaus inklusive Keller und zwei Tennisplätze errichtet werden. "Vorwiegend in Eigenleistung", betont Schneiders. Aufgrund der steigenden Mitgliederzahl, die derzeit bei mehr als 150 Spielern liegt, ist bereits ein dritter Platz in Planung. "Wir legen besonderen Wert auf Jugendförderung", sagt der Chef einer Glasveredelungsfirma. So ermöglicht der Tennisclub Kröv den Kindern und Jugendlichen unter anderem einmal jährlich einen mehrtägigen Trainingsaufenthalt im Feriendorf Himmelreich bei Thalfang. Einen Zuschuss erhalten auch die beiden Seniorenmannschaften, die zuletzt ihr Training in der Türkei absolvierten. Aber nicht nur im Tennisspielen liegt die Stärke des Vorstandes. Ein Oldtimertreffen für Traktoren, das erstmals 1990 vom Bruder des Vorsitzenden, Siggi Schneiders ins Leben gerufen wurde, lockt seither alle zwei Jahre Oldtimerfreunde aus ganz Deutschland nach Kröv. "Es ist eines der größten Treffen in ganz Rheinland-Pfalz", sagt Achim Schneiders. Etwa 560 Traktoren sowie deren Besitzer aus Nord und Süd, aus Ost und West finden an drei Tagen an der Mosel eine Heimat und sorgen nicht nur dann für erhöhte Übernachtungszahlen. Mehr als 150 Leute treten bei diesem Ereignis als Helfer in Aktion. Der Tennisclub ist ebenfalls Ausrichter des jährlichen "Nacktarschfestes". "Ohne diese Einnahmen und die Mitgliedsbeiträge wäre so viel Vereinsarbeit gar nicht möglich", betont Achim Schneiders.