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Mit Karlsbader Künstlern ins neue Jahr

Mit Karlsbader Künstlern ins neue Jahr

Die beiden Gala-Neujahrskonzerte in der Mosellandhalle standen ganz im Zeichen der zehnjährigen Städtepartnerschaft zwischen Karlsbad und Bernkastel-Kues. Zum Auftakt dabei: Das Symphonieorchester Karlsbad sowie die Sänger Gabriela Kopperová und Juraj Nociar.

Bernkastel-Kues. Mit Bravo-Rufen und Beifallstürmen feierten die rund 900 Zuhörer der beiden ausverkauften Gala-Neujahrskonzerte in der Mosellandhalle das Karlsbader Symphonieorchester und die Solisten Gabriela Kopperová (Sopran) und Jurai Nociar (Tenor). Der Beifall galt ebenso der Moderatorin Christina Reiche, die mit launig-informativen Beiträgen durchs Jubiläums-Programm führte.

Die Neujahrskonzerte eröffneten das Jubiläumsjahr der zehnjährigen Partnerschaft zwischen Karlsbad und Bernkastel-Kues (der TV berichtete). Die beiden Bürgermeister Werner Hauptmann und Wolfgang Port bekräftigten in ihren Grußworten den erfolgreichen lebendigen Werdegang ihrer Städtepartnerschaft. "Wir fühlen uns bei Ihnen wie in einer großen Familie", gestand Hauptmann. Er wünschte weitere gute Zusammenarbeit: "Es lebe die Partnerschaft und Freundschaft zwischen unseren Städten!" Dank ging auch an Hermann Lewen, Intendant des Mosel Musikfestivals, auf dessen Einladung das Karlsbader Symphonieorchester schon mehrmals an der Mosel auftrat. Zehn Jahre Partnerschaft, 175 Jahre Karlsbader Orchester und 25 Jahre Mosel Musikfestival - drei Jubiläen, die mit "Donner und Blitz" gefeiert wurden. Die Orchestermusiker unter Leitung ihres Dirigenten Frantisek Drs entfachten ein Feuerwerk der guten Laune mit beliebten Melodien bekannter Komponisten. "Das war das Beste, das wir bisher gehört haben", war aus dem Publikum zu hören. "Einfach Wahnsinn", sagte Fritz Werner aus Veldenz, der mit seiner Ehefrau Erika seit 25 Jahren fast kein Neujahrkonzert versäumt. Und auch der siebenjährige Tim, der mit seiner Oma kräftig Beifall klatschte, fand die Musik und den Gesang toll.

Einfühlsam und stimmgewaltig die solistischen Beiträge und (Liebes-)Duette der beiden Gesangssolisten, klanggewaltig das Orchester, das sichtlich mit großer Freude aufspielte - das dreistündige Konzert begeisterte. Zugaben waren folglich ein Muss, bis sich der Dirigent verabschiedete und die Musiker ohne ihn den unvermeidlichen Radetzky-Marsch spielten.