Mit Pinsel und Eimer in den Wald

TRABEN-TRARBACH. Einen Arbeitsplatz am steilen Hang haben die städtischen Arbeiter Otto Hofmann (vorne) und Klaus Schneider. Sie sind zurzeit im Forstrevier der Stadt Traben-Trarbach unterwegs.

"Bewaffnet" mit Eimer und Bürste, sind sie in den Wäldern tätig und bestreichen junge Douglasien und Laubbäume mit einer weißen, klebrigen Masse. Dieser Verbissschutz soll die Bäume im Winter vor hungrigen Rehmäulern schützen. Vier Stunden nach dem Auftragen ist er getrocknet und überdauert dann den Winter. Für Menschennasen riecht das ungiftige Mittel gar nicht mal so übel, aber Rehe mögen weder Geruch noch Geschmack und meiden die so präparierten, im Vorjahr angepflanzten Bäume. Otto Hofmann und Klaus Schneider klettern hier trittsicher wie die Gemsen durch den Steilhang hoch über Traben-Trarbach. An ihre Arbeit in luftiger Höhe haben sie sich gewöhnt. Muskelkater kennen sie nicht, und ganz nebenbei dürfen sie den Ausblick auf das Moseltal genießen.