Mit Rat und Tat: Kit-Wit feiert Zehnjähriges

Mit Rat und Tat: Kit-Wit feiert Zehnjähriges

Wittlich (red) Das Kriseninterventionsteam Wittlich, kurz Kit-Wit, hat sein zehnjähriges Bestehen im Lindenhof in Wittlich gefeiert. Es setzt sich zusammen aus den weiterführenden Schulen der Stadt Wittlich: die Berufsbildende Schule, die Liesertal-Schule, die Kurfürst-Balduin-Realschule plus, die Clara-Viebig-Realschule plus, das Cusanus-Gymnasium und das Peter-Wust-Gymnasium.

Weiterhin gehören das Schulpsychologische Beratungszentrum und die Polizeiinspektion Wittlich dem Team an.
Vor zehn Jahren wurde das Kit-Wit vornehmlich gegründet, um auf mögliche Amokläufe vorbereitet zu sein. Glücklicherweise musste man in dieser Hinsicht nie tätig werden. Es habe sich jedoch sehr schnell gezeigt, dass der gemeinsame Austausch auch in anderen Krisensituationen sehr hilfreich sei, erläutert Ralf Nowak vom Schulpsychologischen Beratungszentrum. Die einzelnen Institutionen stünden sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite. Im günstigsten Fall komme es gar nicht erst zu einer Krisensituation, so Nowak weiter. Dies sei dann der Fall, wenn zuvor abgesprochene präventive Maßnahmen erfolgreich seien und die Krise sich dadurch abwenden ließe.
Jede einzelne Schule empfinde das Kit-Wit als Bereicherung für die tägliche Arbeit, weiß Rosemarie Bölinger, Schulleiterin der Clara-Viebig-Realschule plus. In den regelmäßig stattfindenden Treffen würden aktuelle Krisenherde genauso wie eventuell bevorstehende besprochen. Präventive Maßnahmen, mögliche Reaktionen und gegebenenfalls gemeinsame Aktionen würden diskutiert, so Heike Raskob, Leiterin des Sachgebietes Jugend der Polizeiinspektion Wittlich.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch stellte die Wichtigkeit des gemeinsamen Handelns in den Mittelpunkt seiner Rede. Das Kit-Wit sei eine Bereicherung für die Stadt Wittlich, alle Schüler und für alle an beteiligten Schulen.

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