Mit viel Eigenleistung zum gemeinsamen Feuerwehrhaus

Kaum ist das neue Feuerwehrhaus für die Gemeinde Kleinich mit ihren acht Dörfern so gut wie fertig, ist auch schon die Erweiterung des örtlichen Kindergartens angelaufen. Doch auch in Sachen Kanalisierung und Straßenbau wird sich in absehbarer Zeit noch einiges tun.

So gut befahrbar wie vor dem Gemeindehaus ist das Kopfsteinpflaster in den Straßen des Kleinicher Ortsteils Fronhofen nicht überall. Im Zuge der Kanalisierung wird das Pflaster jedoch ohnehin größtenteils verschwinden. TV-Foto: Ursula Schmieder

Kleinich. (urs) Das gemeinsame Feuerwehrhaus für die Gemeinde Kleinich mit ihren Ortsbezirken Ober- und Thalkleinich, Fronhofen, Emmeroth, Pilmeroth und Götzeroth-Ilsbach ist so gut wie fertig. Und das nicht zuletzt dank der von den Feuerwehrleuten erbrachten hohen Eigenleistung, wie Ortsbürgermeister Burkhard Born hervorhebt. Doch die nächsten Großprojekte der Gemeinde sind bereits in die Wege geleitet. Mit dem Umbau des örtlichen Kindergartens stellt Kleinich frühzeitig die Weichen für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren. Zentrale Vorhaben sind aber auch die Kanalisierung und der Straßenausbau in Pilmeroth und Fronhofen, wo noch Kopfsteinpflaster verlegt ist. Laut Born sind die Tage des wohl schon vor dem Krieg verlegten Pflasters gezählt. Derzeit werde überlegt, ob der Belag vielleicht noch in einem Teilbereich quasi als Erinnerung wieder erneuert werden sollte. Ein weiteres größeres Vorhaben ist die von den VG-Werken geplante Thalkleinicher Kläranlage, an die auch Kleinich und Oberkleinich angeschlossen werden sollen.

Abgesehen von den noch anstehenden Arbeiten widmet die Gemeinde der Forstrevierreform größte Aufmerksamkeit. Im Zuge der Neustrukturierung des Forstamtes Traben-Trarbach sollen dem Revier Kleinich-Longkamp, zu dem auch Hochscheid und Kommen gehören, etliche Hektar, darunter der Gemeindewald Monzelfeld, zugeordnet werden. Der Kleinicher Rat hat das Forstamt jedoch gebeten, das Konzept zu überdenken. Ein von Irmenach bis zum Veldenzer Hammer reichendes Revier erscheint den Ratsmitgliedern als zu groß. Abwarten ist aber auch in Sachen Werbung angesagt. Ein Unternehmen, das mit der Errichtung von Informationstafeln beauftragt war, hat laut Born "aus unerfindlichen Gründen die Arbeit eingestellt". Vorgesehen sind Tafeln mit einer Panoramakarte und Zeichnungen von ortsbildprägenden Gebäuden oder Denkmälern der einzelnen Dörfer.

Realisiert werden konnte hingegen der Ausbau von Straßen und Schmutzwasserleitungen in Götzeroth. Parallel dazu wurde die Kühlanlage des Dorfes erneuert und für 16 000 Euro eine Heizung im Gemeinschaftshaus eingebaut. Investiert hat Kleinich aber auch in die erstmals an ein privates Büro vergebene Forsteinrichtung. Die Kosten werden allerdings bis auf die Mehrwertsteuer vom Land erstattet. An der Beförderung ändert sich laut Born nichts. Der staatliche Förster müsse sich an den erstellten Zehn-Jahres-Plan halten. Unabhängig von diesem Plan hat die Gemeinde ein Unternehmen mit dem Freischneiden von circa 20 Kilometern Wirtschafts- und Waldwegen beauftragt.